An der Dammenmühle wird vorerst keine Kita gebaut. Foto: Bender

Die Stadtspitze hat mit den Vorsitzenden des Tennis- und des Hockeyclubs über das weitere Vorgehen nach dem Aus für die Lahrer Sport-Kita gesprochen.

Über das weitere Vorgehen beim Thema Sport-Kita und Sportkonzeption im Gebiet Dammenmühle haben sich OB Markus Ibert und Erster Bürgermeister Guido Schöneboom in einem Gespräch mit Bernd Dahlinger, Vorsitzender des Lahrer Hockey-Clubs, und Bernd Frischauf, Vorsitzender des Lahrer Tennisclubs, ausgetauscht. Auch weitere Vereinsvertreter waren laut städtischer Pressemitteilung an den Gesprächen beteiligt. Die Verwaltung spricht von einem „konstruktiven Austausch“.

 

Bereits vergangene Woche hatte unsere Redaktion berichtet, dass der geplante Kindergarten auf der Dammenmühle – vorerst – nicht gebaut wird.

Die Baukommission der Stadt Lahr war zu dem Ergebnis gekommen, die Umsetzungsplanungen für die Sport-Kita zu überprüfen und zunächst zurückzustellen, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Die Planungen sollten sich demnach prioritär auf die Anpassung und Realisierung einer Sportkonzeption Dammenmühle konzentrieren.

Die Vereinsvertreter verdeutlichten nun, dass die Sportkonzeption ohne eine Sport-Kita nicht in ihrer bisherigen Form umsetzbar sei. Ein Vereinsgebäude sei für die vorgesehene Fusion des Hockey-Clubs und des Tennisclubs sowie für deren weitere Aktivitäten ebenso unabdingbar wie die geplante Modernisierung der Sportplätze.

Ibert betonte, dass der Auftrag der Baukommission an die Stadtverwaltung keinen verbindlichen Beschluss darstelle. Die Verwaltung werde verschiedene Szenarien erarbeiten und diese nach der Sommerpause in einem Gremium des Gemeinderats vorstellen. Die spätere Realisierung einer Sport-Kita werde dabei nur eine von mehreren Möglichkeiten sein – ebenso wie der vollständige Verzicht auf die Sport-Kita oder der direkten Wiederaufnahme der Umsetzungsplanungen.

Alle Beteiligten waren sich einig, im persönlichen Austausch zu bleiben. Die Stadtverwaltung wird beide Vereine in die weiteren Gespräche und Überlegungen eng einbinden, heißt es in der Mitteilung.