Die Jugendlichen von Dornhan und die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss: ein Gedankenaustausch der feinen, respektvollen und vorbildlichen Art. Foto: King 

Der Dialog zwischen Jugend und Politik in Dornhan erweist sich als fruchtbar. Maria-Lena Weiss nimmt aus Dornhan nicht nur Impulse mit, sondern hat auch etwas dabei.

„Wenn Politik auf Jugend trifft…“: Dieser Halbsatz könnte so oder anders weitergehen. Beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Maria-Lena Weiss in den Räumlichkeiten der „FRED“, der Jugend- und Freizeiteinrichtung in Dornhan, könnte der Halbsatz so seine Fortsetzung finden: „Die knapp 50 Teilnehmer zeigten sich von ihrer allerbesten Seite – starkes Interesse an der Politik, große Aufmerksamkeit, gute Fragen.“

 

Nach der Begrüßung durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Lothar Reinhardt und einer ebenfalls kurzen, prägnanten Einführung durch den Leiter der Einrichtung, Robin Miller, die als Begegnungsstätte im Übrigen ihresgleichen sucht, sorgte ein schwungvoller, gekonnter Tanz schon mal für eine aufgelockerte Stimmung.

Nach dem offiziellen Teil ging’s in einzelnen Gesprächen im kleinen Kreis weiter. Ganz und gar unkompliziert. Foto: King

Die persönliche Vorstellung der CDU-Politikerin leitete über zu einem lebhaften Dialog zwischen der Bundestagsabgeordneten und den jungen Leuten.

Die Plakate, auf denen sie ihre Fragen, Einstellungen und Wünsche an die Politik in Richtung Politik kundtun konnten, erwiesen sich als Stimmungsbarometer für Fragen und Antworten, die teilweise überraschten.

„Optimistisch“ in die Zukunft

So wie die Jugendlichen nach ihrer Einschätzung, wie sie in die Zukunft blicken, allesamt den Punkt bei „optimistisch“ machten, so waren dann bei dem sehr offenen Dialog mit Maria-Lena Weiss die Fragen sehr konstruktiv und sachorientiert.

Themen wie der Umgang bei Meinungsverschiedenheiten in der Politik, die Zukunft der Rente, die Vorschriften, die häufig Engagement erschweren, die Frage nach der Wehrpflicht – Maria-Lena Weiss: „Ich bin für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr“ – und auch die nach dem persönlichen Grund, warum die Abgeordnete sich entschlossen hatte, sich politisch zu betätigen, zeigten das Interesse der jungen Leute an den politischen Inhalten. Und sie schätzten es sehr, dass eine Politikerin auf Augenhöhe und sehr offen und freimütig sich ihren Fragen stellte.

Mehr noch: Die Christdemokratin sprach eine Einladung an die Jugendlichen zu einer Berlinfahrt aus! Diese wird aller Voraussicht nach im übernächsten Jahr stattfinden. Waren die zwei Stunden mit Maria-Lena Weiss im FRED schon ein Ereignis, so war und ist die Vorfreude auf die Fahrt in die Hauptstadt unverkennbar. Und ganz nebenbei gab’s zum Abschluss ein Stück Pizza.

Darum: Wenn Politik auf Jugend trifft, dann kann dies eine für beide Seiten gewinnbringende Begegnung werden. Denn nicht nur einmal sagte Maria-Lena Weiss: „Diese Anregung nehme ich mit für meine Arbeit nach Berlin.“