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Weinwissen Vom Perlen und Schäumen

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Jahrelang gerüttelt - und dann ab ins Eisbad. Foto: www.pixabay.de

Generell werden Prickler in zwei Arten eingeteilt: Perlweine und Schaumweine. Erstere haben zwischen 1 und 2,5 bar Kohlensäuredruck - ab einem Druck von 3 bar nennt man das Getränk dann Schaumwein. Und dabei steigt dann nicht nur der Druck auf den Wein - sondern auch auf den Geldbeutel. Denn der Staat kassiert die sogenannte Schaumweinsteuer: etwas mehr als einen Euro für eine 0,75-Liter-Flasche. Eingeführt wurde die Steuer zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Kaiser Wilhelm - um seine Kriegsflotte zu finanzieren. Ob das Geld auch heute noch in Richtung Militär fließt, weiß wohl niemand so genau. Die Schaumweinsteuer gibt es jedenfalls noch.

Schaumweine - in Deutschland weitestgehend Sekt genannt - zeichnen sich in der Herstellung dadurch aus, dass sie durch Zugabe einer Hefe-Zucker-Mischung, die man auch Tirage nennt, in eine zweite Gärung versetzt werden. Bei der sogenannten Tankgärung erfolgt dies einfach und kostengünstig in einem riesigen Behälter. Für manche Sekte, zum Beispiel Champagner, ist die jedoch die traditionelle Flaschengärung gesetzlich vorgeschrieben: Nach monate- oder gar jahrelangem Rütteln setzt sich die Hefe am Kronkorken ab. Daraufhin wird die Flasche in ein Kältebad (-20 Grad) gelegt, damit beim Öffnen die gefrorene Hefe herausschießt. Bei Schaumweinen, die mit diesem Verfahren gegärt wurden, ist das Etikett dementsprechend gekennzeichnet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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