Fünf Gastvereine und ein Hauch von Udo Jürgens waren beim Weinfest des Gesangvereins Owingen geboten – sowie ein Weinbrunnen und weiteres Programm.
Über guten Besuch freute sich der Gesangverein Owingen bei seinem stimmungsvollen Weinfest, zu dem dieser in die Eyachtalhalle geladen hatte. Für dieses Fest wurden fünf Gastvereine verpflichtet, die mit ihrem Gesang das Event veredelten.
Den Anfang des Liederreigens machte der Liederkranz aus Steinhofen, der sich zu Beginn „Im alten Fass zu Heidelberg“ wähnte und danach bekannt gab „Im Keller ruht ein Fas“ und „Über sieben Brücken musst du geh´n“. Der MGV Schwenningen/Heuberg startete mit dem Liebeslied „Mala Moja“ und setzte auch mit dem berührenden „Nessaja (Ich wollte nie erwachsen sein“) Akzente.
In Owingen schunkeln Besucher und Sänger gleichermaßen zur Musik
Der Shanty-Chor aus Albstadt hat einige Sängerinnen sowie Johannes Scheuer am Akkordeon und viele berühmte Titel mit nach Owingen gebracht: Beim „Seemann“ brachten sie das Fernweh gut zur Geltung, zu „Uns wiegen die Wellen“ schunkelte und klatschte das Publikum mit und beim voluminösen „Hamburger Veermaster“ stand ein Solosänger mit im Vordergrund.
Warum die Bühne im New York-Stil dekoriert war, wurde spätestens beim gemeinsamen Auftritt des Owinger Gastgebers und dem Sängerbund Heselwangen deutlich: Denn dieser stand im Zeichen von Udo Jürgens inklusive dem melancholisch angehauchten „Ich war noch niemals in New York“; dabei schunkelten die Musiker und begeisterten mit einem imposanten Finale.
Udo Jürgens und New York halten Einzug auf der Bühne
Ins abwechslungsreiche Udo Jürgens-Medley wiederum waren weitere bekannte Hits wie das beinahe Gänsehaut erzeugende „Merci, Cheri“ integriert. Wie früher bei Udo Jürgens, waren auch am Samstag die Mitglieder beider Chöre bei ihrer Zugabein weiße Bademäntel gehüllt. Die New York-Deko, unter anderem mit Taxis, der Skyline und der Freiheitsstatue, stammte von Renate Maassen.
Die Mitglieder vom Liederkranz Gosheim besangen zum Abschluss die Bedeutung der Liebe und der Träume für das Leben und verabschiedeten sich vor der Zugabe mit „Ade, ade“ von den Besuchern.
Leckeren Wein, Schätzspiele und ein Conférencier erwartete die Gäste
Aber auch das weitere Programm des Owinger Weinfestes beeindruckte: Als Conférencier fungierte Hans-Rudi Teller, der um Witze, Sprüche und Gedichte nicht verlegen war.
Zudem freuten sich die Besucher über den Weinbrunnen, an dem diverse heimische und italienische Rot- und Weißweine kredenzt wurden; aber auch ein Rheingau Rosewein und ein Württemberger Weißherbst standen auf der Weinkarte.
Wer sich unsicher war, durfte von einem Probierglas Gebrauch machen. Dazu ließen sich die Gäste auch unter anderem ein leckeres Käseschälchen schmecken.
Auch ein Schätzspiel wartete auf die Gäste. Hier galt es, zu erraten, wie viele Milliliter Wein im Römerglas von Hans-Rudi Teller waren. Als Preise winkten Gutscheine, ein Obstkorb, Wurst, ein Blumenarrangement oder fünf Liter Apfelsaft.