Die Auentalhexen Oberiflingen um Zunftmeisterin Jasmin Kappler (Mitte) kümmerten sich beim zwölften Weinfest in Oberiflingen um das Wohl der Besucher. Foto: Ade

Zum Weinfest der Oberiflinger Narren kamen viele Besucher – auch von Zünften aus der Umgebung.

Bei sonnigem Spätsommerwetter startete am Samstag das mittlerweile zwölfte Weinfest der Auentalhexen Oberiflingen vor der Iflinger Halle. Dort waren zudem Zelte aufgebaut – in einem davon gab es später Hexenbarbetrieb, im Foyer der Halle befand sich eine Weinbar.

 

Die Besucher genossen edle Württemberger Tropfen der Bottwartaler Winzer. Vor zwei Jahren gab es beim Fest der Auentalhexen erstmals Württemberger Weine – und diese wurden direkt aus Großbottwar angefahren.

Die Ehefrau des neuen Oberiflinger Ortsvorstehers, Sabine Haas, kommt nämlich aus Großbottwar, ihr Vater ist Mitglied in der dortigen Winzergenossenschaft. Über diese Beziehung werden die Weine nun direkt von den Erzeugern zum Weinfest nach Oberiflingen geliefert.

Große Auswahl

Als Gaumenschmeichler wurde bei den Rotweinen der im Eichenholzfass gereifte Zweigelt trocken ebenso gerne gewählt wie der Trollinger mit Schwarzriesling „Vinian Blanc de Noirs“. Zum Wetter passten auch die „spritzige Sommerschorle“, ein leichter Spätburgunder Weißherbst, oder bei den Weißweinen der Riesling Großbottwarer Wunnenstein trocken. Als aromatischer Weißwein mundete der eher liebliche Gewürztraminer mit intensivem Bukett.

Dazu servierten die Vereinsmitglieder verschieden belegte Flammkuchen direkt aus dem Ofen. Viele der mehr als 50 aktiven Mitglieder der Auentalhexen halfen mit, sorgten sich um das Wohl der Besucher oder waren beim Auf- und Abbau im Einsatz. Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Thomas Staubitzer mit seiner Frau Sandra und zahlreiche Mitglieder anderer Zünfte aus der Umgebung, die es sich bis in die Nacht bei Wein und Flammkuchen gut gehen ließen.