Bis zur Landesgartenschau wird es in Rottweil zwei Weinberge geben. Ersten Wein vermutlich nicht.
Die Mitglieder des Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschusses (UBV) haben am Mittwochabend zugestimmt: Die Stadt investiert in zwei Weinberge – am Höllenstein und am Schwarzen Felsen.
Michael Grimm, Thomas Lippert und Elke Hugger, angehende Gründungsmitglieder des Vereins CIVITIS-Bürgerweinberg stellten den Stadträten ihre Ideen vor und beantworteten ausdauernd die Fragen aus dem Gremium.
Viele Fragen
Dem zu erwartenden Ertrag und der zu erwartenden Qualität des Weins galt das Interesse dabei ebenso wie der Frage nach der Aussicht des Vereins, ausreichend Mitglieder zu aktivieren. Mögliche Bedenken waren indes schnell zerstreut und die Begeisterung der Stadträte für das Thema eh deutlich zu vernehmen.
Einige Anstrengungen
Wenig überraschend war dann das einstimmige Votum der UBV-Mitglieder. Indes: Damit der Wunsch von Reiner Hils (SPD+FFR) wahr wird, noch zu seiner Amtszeit als Stadtrat vom Rottweiler Wein kosten zu dürfen, bedarf es nun einiger Anstrengungen. Und dabei geht es nicht nur um önologische, sondern zunächst um einige bürokratische Hürden, die im Abgang schal schmecken können. Doch der Optimismus überwog an diesem Abend. Was für ein Geburtstagsgeschenk.
Übrigens: Was von den beiden Rottweiler Hängen an Gaumenfreunden zu erwarten ist, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Doch vielleicht könne man sich auf einen pfiffigen, rassigen Weißwein freuen, meinte Lippert.