Delegation des Weiler Lions-Clubs im Palais des Nations in Genf (von links): Lucia Katzenstein, Ulrike Lerner, Präsidentin Gabriele Moll, Sabine Theil und Alev Kahraman Foto: Lucia Katzenstein

Fünf Frauen sind zum Lions-Tag mit den Vereinten Nationen in Genf gereist. Das Thema lautete „Die Zukunft des Hilfsdiensts“.

400 „Lions“ aus 30 Nationen nahmen teil, erzählt Sabine Theil vom Weiler Lions-Club im Gespräch mit unserer Zeitung. Außer ihr waren Präsidentin Gabriele Moll, Ulrike Lerner, Lucia Katzenstein und Alev Kahraman dabei. „Es war sehr beeindruckend“, erzählt die Weilerin, „dies einen ganzen Tag lang zu verfolgen.“

 

Viele Vorträge standen auf dem Programm. Vertreter der Weltgesundheitsorganisation und des Lions-Clubs International unterschrieben zudem eine Charta. Gemeinsam mit den Vereinten Nationen wollen sie sich für die geistige und körperliche Gesundheit von Menschen einsetzen.

Die kleine Delegation aus Weil tauschte sich bereits vor Ort dazu aus, will sich aber auch noch mit den anderen Mitgliedern zusammensetzen und überlegen, wie sie unterstützend tätig werden können, kündigt Theil an. „Es gibt ja schon viele Ansätze.“ Schritt für Schritt könne man für kleine Verbesserungen sorgen.

Nach dem Programm bestand Gelegenheit, mit den Mitgliedern anderer Clubs ins Gespräch zu kommen. Es wurden auch Filme gezeigt über verschiedene Projekte.

Um überhaupt am Lions-Tag teilnehmen zu können, sei ein aufwändiges Anmelde- und Sicherheitsverfahren nötig gewesen. Im Palais des Nations in Genf, wo die Veranstaltung stattfand, gab es laut Theil Sicherheitskontrollen wie am Flughafen.