Bei einer Kontrolle an der Dreiländerbrücke in Weil am Rhein stellt die Bundespolizei einen mit Haftbefehl gesuchten Mann.
Bei einer Kontrolle an der französischen Grenze ging der Bundespolizei ein mit Haftbefehl gesuchter Mann ins Netz.
Da er die offene Geldstrafe von 3200 Euro beglich, entging er einer Haftstrafe, heißt es in einem Polizeibericht.
Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte demnach am Sonntagnachmittag den französischen Staatsangehörigen an der Dreiländerbrücke in Weil am Rhein-Friedlingen.
Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den in Frankreich wohnhaften Mann ein Haftbefehl zu vollstrecken war.
Von einem deutschen Gericht verurteilt
Wegen Nötigung verhängte ein deutsches Gericht gegen den 38-Jährigen eine Geldstrafe.
Da der Gesuchte weder die Strafe bezahlte, noch die Ersatzfreiheitsstrafe antrat, erließen die Justizbehörden Ende 2022 Haftbefehl. Zudem lag gegen den Mann eine Ausschreibung zur Durchsetzung eines Fahrverbotes vor.
Fahrerlaubnis eingezogen
Die Einsatzkräfte stellten aus diesem Grund die Fahrerlaubnis des Mannes sicher. Gegenüber der Bundespolizei bezahlte er die geforderte Geldstrafe und ersparte sich somit eine mehrmonatige Haftstrafe.