Stunden schöner Guggen-Klänge: Beim Gugge-Monsterkonzert gaben sich Guggen auf zwei Bühnen ein klangvolles Stelldichein. Foto: Anita Indri-Werner

Beim Monsterkonzert zwischen der Danzigerstraße und der Königsberger Straße herrschte am Samstagnachmittag der Ausnahmezustand.

Tausende Guggemusik-Begeisterte waren gekommen, um 18 unterschiedliche Guggen aus Nah und Fern zu hören.

 

Die weiteste Anreise hatten die Rhoirevoluzzer aus Mainz, die schon im vergangenen Jahr mit dabei waren.

Auch die Schängel Gugge aus Koblenz hatte gerne den weiten Weg nach Weil am Rhein auf sich genommen, um beim Monsterkonzert mit dabei zu sein.

Ob aus der Nähe, wie beispielsweise die Zieefägge aus Efringen-Kirchen, die Note Spucker aus Weil am Rhein, oder von etwas weiter weg, wie die Mühlegeischter aus Eigeltingen, allen Akteuren machten ihre Auftritte so richtig Spaß.

Dabei präsentierten sich die Guggemusiken nicht nur musikalisch. Einige der Guggemusiken hatten Choreographien einstudiert und tanzten, sprangen oder hüpften zu ihrer fetzigen Musik.

Nicht nur ein Ohren-, sondern auch einen Augenschmaus lieferten die Guggemusiken ab.

Sieben Stunden, dann war der schöne Zauber vorbei

Um 15 Uhr ging es los, um 22 Uhr war der schöne Zauber vorbei. An den verschiedenen Ständen war alles zur Bewirtung der vielen Besucher vorbereitet. Auf zwei Bühnen kommentierten Frank Schmohl und Stefan Kirn sowie Joe Wechlin und Kai Blankenstein das Geschehen.

Die Besucher flanierten zwischen den einzelnen Bühnen hin und her. Es wurde geschunkelt, getanzt und alle ließen sich vom fetzigen Rhythmus mitreißen. Immer wieder waren sehr schöne Einzelmasken oder ganze Gruppen, die sich verkleidet hatten, auszumachen.

Das Wetter spielte mit

Ein buntes, fröhliches Bild und, das Wetter spielte mit. „Der neue Standort, der im zweiten Jahr bespielt wird, wurde sehr gut angenommen“, stellte Kommentator Frank Schmohl zufrieden fest.

Sein Dank galt der IG Straßenfasnacht für die „hervorragende Organisation“ und den vielen Sponsoren, die dieses Monsterkonzert möglich gemacht haben.