Kommunales: Weilen weiter schuldenfrei

Weilen u. d. R. Der Gemeinderat Weilen unter den Rinnen hat die Jahresrechnung 2018 einstimmig festgestellt. Bürgermeister Gerhard Reiner erläuterte, dass der Verwaltungshaushalt mit 1,29 Euro abschließe und damit ziemlich genau im geplanten Soll liege.

Die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt sei mit 46 000 Euro geplant gewesen, tatsächlich ergebe sich eine Rate von 111 384 Euro. Dies habe seine Ursache darin, dass trotz geringerer Gewerbesteuereinnahmen Mehreinnahmen beim Waldhaushalt erzielt worden seien.

2018 sei das letzte Jahr, in dem die kameralistische Buchführung gelte. Durch die Umstellung auf die Doppik könnten keine Haushaltsreste gebildet werden, so dass dies zu Verschiebungen führe.

Der Vermögenshaushalt schließt mit Einnahmen und Ausgaben von je 164 515 Euro ab und liegt mit rund 71 100 Euro unter dem Planansatz. Schwerpunkte im Vermögenshaushalts seien der Kindergarten mit Schaffung eines barrierefreien Zugangs und Sanierung der Außenspielanlagen, das Baugebiet Breite mit der Enderschließung des zweiten Bauabschnitts und Erschließung des dritten Bauabschnitts sowie die Neugestaltung des Grill- und Spielplatzes Honau gewesen. Die Investitionen beim Kindergarten beliefen sich auf 47 000 Euro, wobei die Gemeinde einen Zuschuss aus dem Ausgleichsstock in Höhe von 20 000 Euro erhalten habe. Die Gesamtkosten beim Grill- und Spielplatz Honau beliefen sich auf 71 622 Euro. Vom Naturpark Obere Donau habe es einen Zuschuss von 24 700 Euro ergeben.

Letztendlich habe eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 167 030 Euro getätigt werden müssen. Der Rücklagenbestand betrage zum Ende des Rechnungsjahrs 309 082 Euro. Trotz der Rücklagenentnahme sei der Bestand "noch auf einem guten Niveau, außerdem ist die Gemeinde weiterhin schuldenfrei", betonte Reiner.