Das Herbstkonzert der Weiler Orchestergesellschaft unter Leitung von Franck Nilly wird geprägt durch die Zusammenarbeit mit dem Chor „Schöne Töne“ aus Lörrach.
Die zwei Klangkörper, Orchester-Instrumente und menschliche Stimmen planen ein vielseitiges Programm mit zahlreichen kleiner dimensionierten Werken berühmter Tonschöpfer des 19. und 20.Jahrhunderts.
Am Samstag, 22. November, wird das Konzert in Huningue, am Sonntag, 23. November, in Weil am Rhein zu hören sein.
An erster Stelle der zahlreichen Werke steht dabei Felix Mendelsohn-Bartholdy, dessen Vertonung des Psalms 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ auch eine der umfangreicheren Kompositionen des Konzerts sein wird.
Arrangiert mit einem farbig besetzten Sinfonie-Orchester, Chor und Solo-Sopran führt uns Mendelsohn in die hohe Kunst der expressiven Tonkunst der Romantik ein. Das Werk zeugt aber auch von der Hingabe des Komponisten zur Kunst der barocken Satzkunst und Tonsprache.
Bereits bei seiner Leipziger Uraufführung im Jahr 1838 bewegte es Publikum und Fachwelt.
Neben Mendelsohns Schwester Fanny, die das Werk als ein „zusammenhängendes Gemälde“ beschrieb, rühmte besonders Robert Schumann die Kompositionskunst Mendelsohns in dieser Kantate.
Vielseitiges Programm
Er lobt sie als die höchste Stufe, die der Komponist als Kirchenkomponist, aber auch die Kirchenmusik jener Zeit durch dieses Werk erreicht hatte.
Mit dem kleinen, aber berühmten Satz „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ aus dem Oratorium „Elias“ ergänzt die Orchestergesellschaft gemeinsam mit dem Chor die Reverenz an Felix Mendelsohn-Bartholdy.
Nach den Werken von Mendelsohn musizieren Chor und Orchester noch die Pavane von Gabriel Fauré sowie „Abendsegen und Traumpantomime“ von Engelbert Humperdinck. Wie in der Mendelsohn-Kantate wird auch hier Solo-Gesang von Natàlia Sánchez Morales (Sopran), ergänzt durch die Chorleiterin Konstanze Franke (Mezzosopran) zu hören sein.
Ausgezeichnete Interpretin
Mit Natàlia Sánchez Morales konnte das Orchester für dieses Projekt eine ausgezeichnete Interpretin engagieren die nach ihrem Master-Abschluss an der Musikakademie Basel bereits an vielen Orten mit bedeutenden Dirigenten und Ensembles zusammengearbeitet hat.
Neben gemeinsam interpretierten Werken stellen sich die beiden Klangkörper auch separat vor: Eröffnet wird das Konzert-Programm durch das Orchester mit einem „Chanson du matin“ von Edward Elgar, welches als heiteres Gegenstück zum ebenfalls beliebten „Chanson de nuit“ im Jahr 1897 geschrieben wurde.
Camille Saint-Saëns und Jules Massenet
Weiterhin erklingt Camille Saint-Saëns „Prelude“ aus seinem Weihnachtsoratorium sowie Jules Massenets „Meditation de Thais“ in welcher Konzertmeister Christian Rozgonyi als Solo-Violinist in Erscheinung treten wird.
Der Chor „Schöne Töne“ wird sich unter Leitung von Konstanze Franke mit zwei A-Capella-Werken von Francis Poulenc vorstellen und dabei die zwei hochgerühmten Motetten „Salve Regina“ und der „O magnum mysterium“ interpretieren.
Konzerttermine
Samstag, 22. November, 19.30 Uhr: Eglise du Christ-Roi, Huningue (F); Sonntag, 23. November 2025, 17 Uhr: Kirche zum Guten Hirten, Weil am Rhein (D)
Der Vorverkauf für das Konzert in der Kirche zum Guten Hirten in Weil am Rhein-Friedlingen ist angelaufen. Karten gibt es bei Stern Optik, Hauptstraße 226 in Weil am Rhein. Reservierungen sind möglich unter Tel. 49 7621 71316.
Im Internet erfolgt ebenfalls ein Vorverkauf für beide Veranstaltungen auf der Plattform „eventfrog.de“. Hier gilt es die Stichworte „Himmlische Klaenge“ und Weiler Orchestergesellschaft“ einzugeben.