Anlässlich der Weltklimakonferenz in Brasilien haben Aktivisten aus Basel in Weil am Rhein ein Transparent in luftiger Höhe angebracht.
„Burn Borders not Fossil Fuels“ stand auf einem Transparent, das drei Aktivisten der Organisation Collective Climate Justice an der Dreiländerbrücke über den Rhein im Weiler Stadtteil Friedlingen angebracht haben.
Damit wollen die Aktivisten anlässlich Weltklimakonferenz in Brasilien ein Zeichen setzen solidarischen Klimaschutz statt Abschottung und Grenz-Militarisierung, heißt es in einer Pressemitteilung.
Demnach kletterten die Aktivisten am Montag in das Trägergewölbe der Brücke im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz.
Sie entrollten ein Transparent und verteilten Flyer an Vorübergehende. Nach etwa anderthalb Stunden kletterten sie wieder herunter.
Anlass der Aktion ist die heute in Brasilien beginnende COP30, die internationale Klimakonferenz.
Angesichts der zunehmenden Klimakatastrophen und auch der in Mitteleuropa immer stärker spürbar werdenden Klimaerhitzung fordert das Kollektiv Maßnahmen für Klimagerechtigkeit. Derzeit würden weltweit mehr Menschen durch Umweltkatastrophen als durch Gewalt und Konflikte vertrieben, heißt es.
Migration sei oft die letzte mögliche Option, sich an die Folgen der Klimakrise anzupassen. Damit die Klimakrise jedoch möglichst abgemildert werden kann, brauche es eine sofortige und drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen.
„Statt Grenzaufrüstung und Abschottung brauchen wir eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung für eine gerechten Übergang zu einem fossilfreien und zukunftsfähigem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Als Mitverursacherin der Klimakrise müssen reiche Länder wie die Schweiz, Deutschland und Frankreich schnellstens ihre Emissionen reduzieren und Investitionen in fossile Energien beenden. Dafür bin ich heute hier – Mitten im Dreiländereck“, erklärt Kletteraktivistin Mina Altermatt.