Der Friedlinger Quartierstreff an der Hauptstraße bringt die Bewohner des Stadtteils zusammen. Foto: Beatrice Ehrlich

Die Finanzierung des Quartiersmanagements in zwei Weiler Stadtteilen ist für zwei Jahre gesichert.

Auf große Zustimmung fiel die von der Stadt neu auf finanzielle Füße gestellte Unterstützung für die Quartiersarbeit in Friedlingen und Weil-Ost. „Wir brauchen das. Daumen hoch“, lobte Linn Fischer (Grüne).

 

Dem Lob schloss sich Andreas Rühle (UFW) an. Er sieht dadurch das „Wir-Gefühl“ im Stadtteil Friedlingen gestärkt. Simone Brobeil (CDU) brach eine Lanze für die hervorragende Arbeit im Qaurtierstreff in dem „riesigen“ Neubaugebiet „Hohe Straße“.

„Bewohner ganz anders zusammengewachsen“

Die Bewohner dort seien ganz anders zusammengewachsen, das Gebiet sei kein Anhängsel mehr. Das die Arbeit auf ganz Weil-Ost ausgeweitet und weiterentwickelt werden soll, hält sie für einen guten Schritt.

Matthias Dirrigl (SPD) erklärte sich zuversichtlich, dass man die Finanzierung auch in Zukunft hinbekommen werde und Thomas Harms (FDP) erklärte, dies sei das mindeste, was man leisten könne, um insbesondere in Friedlingen zur Harmonie im Stadtteil beizutragen.

Stadt übernimmt zwei Drittel

Der Gemeinderat hieß das Finanzierungsmodell für die kommenden zwei Jahre einstimmig für gut. Im Vergleich zu dessen Vorstellung im Kultur-, Sport- und Verwaltungsausschuss hat sich der von der Stadt Weil am Rhein aufzubringende Betrag für die Finanzierung zweier in Teilzeit angestellten Quartiersmanagerinnen für Friedlingen auf 37 000 Euro erhöht.

Demnach übernimmt die Stadt zwei Drittel der Personalkosten, die städtische Wohnbaugesellschaft ein Drittel. Diese stellt aber die Räumlichkeiten und sorgt für deren Unterhalt. Hinzu kommt ein Sachkostenzuschuss der Stadt in Höhe von 5000 Euro.