ARaymond ist ein Global Player, der sich vor Ort in der sozialen Verantwortung sieht und mehr als 34 000 Euro an Einrichtungen im Landkreis spendet.
Seit Jahren unterstützt der Automobilzulieferer ARaymond mit den deutschen Standorten in Weil am Rhein, Lörrach und in Eschbach karitative Einrichtungen, Kindergärten und Feuerwehren. Mit dem Spendenbetrag von mehr als 34 000 Euro will das Unternehmen auch Projekte fördern und damit ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung setzen – auch in herausfordernden Zeiten.
Druckknöpfe standen am Beginn der Firmenhistorie, erklärte Geschäftsführer Jürgen Trefzer vor den eingeladenen Vertretern der 21 in diesem Jahr bedachten Organisationen. Und auch heute drehe sich alles darum, Teile zusammenzufügen: „Überall, wo zwei Teile geclippt werden, das sind wir.“ So bietet der Betrieb Dachhimmel-Befestigungen, Airbag-Clips oder Lösungen für Kabelstränge in der Automobilindustrie. Zu 90 Prozent setze die Firma auf Mobilität, habe sich aber auch andere Geschäftsfelder erschlossen, wie im Bereich der Erneuerbaren Energien, in der Landwirtschaft oder neu beim industriellen modularen Bauen.
Doch bei aller weltweiten Präsenz sei sich der Familienbetrieb seiner Verantwortung für die Region bewusst, mit Standorten in Lörrach, Weil am Rhein und Eschbach, an denen es insgesamt mehr als 1600 Beschäftigte gibt . „Hinter jedem Mitarbeiter steht eine Familie“, sagt Trefzer.
Projekte mit Kindern und Jugendlichen
Da liegt es nahe, dass das Charity-Team um Klaus Blum mit den jährlichen Weihnachtsspenden auch Projekte oder Einrichtungen mit Kindern und Jugendlichen ausgewählt hat. So bekamen zwei Einrichtungen, die mit diesem Spendenzweck verbunden sind, bei der Veranstaltung im Weiler Werk die Gelegenheit, ihre Arbeit etwas detaillierter vorzustellen: Andrea Döppert und Christina Rhein stellten die Aufgaben des Kinderhauses Guter Hirte in Lörrach vor, Julia Mörsdorf die der Lörracher Frauenberatungsstelle.
Um körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt geht es im Alltag der Beraterinnen sowie um Schutz und Anonymität. Die Frauenberatungsstelle ist 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet worden und wird durch drei ehrenamtliche Vorstandsfrauen vertreten.
Zehn Mitarbeiterinnen stellten sich der Aufgabe, auch Präventionsarbeit zu leisten und gemeinsam mit Frauen oder Mädchen zudem Lösungen für Probleme wie Trennung, Stalking oder Essstörungen zu finden, wie Mörsdorf erklärt. 2000 Beratungen waren es im vergangenen Jahr und der Bedarf steige weiter. Der Verein finanziert sich aus Geldern vom Landkreis, der Fritz-Berger-Stiftung sowie aus Spenden. Und weil sich die kommunalen Zuschüsse in Zeiten knapper Kassen verringerten, sei die Unterstützung von ARaymond sehr willkommen.
Die Aufgaben einer Sprach-Kita
Ebenso zeigten sich Andrea Döppert und Christina Rhein vom Kinderhaus Guter Hirte über den Zustupf erfreut. Sie führten aus, welch breites Aufgabenspektrum eine Sprach-Kita mit dem Schwerpunkt sprachliche Bildung und Förderung abzudecken habe. So kümmere sich eine zusätzliche Fachkraft um Kinder, deren Deutschkenntnisse für eine umfassende Teilhabe noch nicht ausreichten. Zudem arbeite sie mit den Familien zusammen und ermögliche ein spielerisches Lernen, was letztlich die Bildungschancen erhöhe.
Direkte Hilfe mit Herz-und-Hand-Aktionen
Mit Spenden will ARaymond auch ganz direkt Hilfe leisten, wie mit den Herz-und-Hand-Aktionen. Dabei stellt die Firma einen Mitarbeiter für einen Tag frei, damit er Unterstützung bieten kann. So konnte im April zum Beispiel bei der Kaltenbach-Stiftung in Lörrach der Hackschnitzel-Aufprallschutz unter der Schaukel erneuert werden. Ganz direkt sei auch die Freude der Kinder bei den 18 Aufführungen der Freiburger Puppenbühne in verschiedenen Einrichtungen gewesen. „Die Rückmeldungen aus den Kindergärten sind immer sehr positiv“, erklärt Blum.