Der Nikolaus verteilt seine Geschenktüten an die Senioren. Foto: Ziechaus

Mit Regenbogenfarben konnte der Popchor glänzen beim Weihnachtsnachmittag der Senioren aus Schiltach und Lehengericht.

Auf Einladung ihrer Stadt füllten die älteren Bürgerinnen und Bürger die weihnachtlich geschmückten Tischreihen in der Friedrich-Grohe-Halle in Schiltach. Neben dem festlich leuchtenden Weihnachtsbaum begrüßte der Popchor aus Lauterbach in Regenbogenfarben die vielen Gäste im Saal mit sonnigen Aussichten über den Wolken.

 

„Vom Himmel ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und kerzenhelle wird die Nacht“, zitierte zur Einstimmung Bürgermeister Thomas Haas ein weihnachtliches Gedicht von Theodor Fontane. Kälte und Schnee gehörten zur Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, aber auch eine warme Stube mit Kerzenlicht. Frieden und Freude gehörten besonders zu dieser Zeit. Wenn auch vielerorts kein Frieden herrscht, könnten „wir mit unseren Mitmenschen Frieden schließen“, und es werde sich eine tiefe Freude einstellen.

In Schiltach lebe man in einer guten Gemeinschaft mit vielen Mitbürgern, die sich im Sinne des Gemeinwesens engagieren. Auch Stille und Besinnlichkeit seien untrennbar mit Advent und Weihnachten verbunden und das wünsche er allen, um sie mit Angehörigen, Freunden und in der Familie weitergeben zu können.

Der Posaunenchor stimmt mit Weihnachtsliedern ein. Foto: Ziechaus

In ökumenischer Verbundenheit wünschte auch Diakon Oswald Armbruster den Menschen Zeit, um über ihr Tun nachzudenken und sich und anderen Freude zu verschenken. Zeit nehmen für das Wesentliche, was uns wichtig ist, dazu seien besonders diese Tage in Ruhe und Besinnlichkeit zu erleben.

Die wahre Bedeutung der Weihnachtszeit

Der Posaunenchor mit Hermann Feist wünschte dazu „Joy to the World“ und stimmte mit Freude zum Mitsingen an „Es ist ein Ros’ entsprungen“.

Danach wurde es still, denn der Nikolaus in blauer Robe betrat die Bühne und erzählte eine Geschichte von Lena, die beim Nachdenken über ihr Leben in einer ruhigen und besinnlichen Weihnachtszeit die wahre Bedeutung der Tage erkannte. Mit Knecht Ruprecht und den Mitarbeitern der Stadt verteilte Nikolaus Tüten mit Geschenken an die Gäste der Feier.