Auch im 31. Jahr seines Bestehens hat der Weihnachtsmarkt in Königsfeld nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Das Wetter trug diesmal zur passenden Atmosphäre bei.
In diesem Jahr waren 85 Stände auf dem Königsfelder Weihnachtsmarkt vertreten. Vereine und Privatpersonen aus der Gesamtgemeinde bildeten mit zwei Drittel das Gros der Anbieter.
Schon vor der offiziellen Eröffnung waren viele Besucher anzutreffen, wie Arianne Moosmann vom organisierenden Förderverein des FC Königsfeld zu berichten wusste. Der erste Vorsitzende des Fördervereins, Roland Wachner, erwähnte bei seiner Begrüßung dass er rund 40 Helfer hatte, die zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen – und das schon lange im Voraus, denn die Vorbereitungen für den Markt nehmen stets einige Zeit in Anspruch. Er wünschte allen Besuchern ein paar schöne Stunden, um Probleme und Alltagssorgen zu vergessen.
Bürgermeister Fritz Link freute sich über Händler aus nah und fern. Sie hatten ein vielfältiges Angebot bestehend aus Kunsthandwerk, regionalen Spezialitäten, weihnachtlichen Dekorationen und kleinen Geschenkideen für die Adventszeit dabei. Der Duft von Glühwein, Punsch, Waffeln oder Bratwurst sei ja verlockend. Er schloss sich den Wünschen von Roland Wachner an.
Der Besucherstrom nahm zur Mittagszeit bereits enorm zu. Passend zum Weihnachtsmarkt gab es im Kirchensaal eine Krippenausstellung, welche Privatpersonen eingebracht hatten. So lockte ein ruhiger Gegenpol zu den vielen Besuchern auf dem Markt.
Musiker unterhalten Besucher
Denn draußen war so einiges geboten: Mitglieder des Posaunenchors umrahmten den Markt an verschiedenen Stellen mit ihren musikalischen Weisen. Auch Schüler der Jugendmusikschule St. Georgen/Furtwangen zeigten ihr Können. Der Chor der Baptisten erfreute mit seinen Liedern. Insbesondere für die Kinder war der Besuch des Nikolaus ein Höhepunkt.
Zufriedene Gesichter auf dem Markt
Inmitten des großen Besucherandrangs gab es aber immer wieder Zeit für Gespräche untereinander. Stimmen von Besuchern waren sehr positiv. So fanden die Schwestern Petra und Regina Stern den Markt sehr schön gestaltet. Das weihnachtliche Angebot sei passend und die Händler freundlich.
Markus Foschiani weilte zum Besuch wieder einmal in seiner alten Heimat. Der im Ortsteil Neuhausen aufgewachsene fand den Markt sehr schön. Für ihn würden hier auch wieder Erinnerungen an früher wach – und er treffe bekannte Gesichter.
Heimelige Atmosphäre am Abend
Bürgermeister Fritz Link fand nach einem Rundgang, dass die Stimmung locker war. Die Besucher freuten sich offenbar, hier zu sein – verbunden mit Interesse an den Angeboten. Der Markt habe einen gewissen Charme, so seine Einschätzung.
Bis kurz vor Ende waren viele hundert Besucher zu verzeichnen, was die Aussagen untermalte. Nachdem die Dunkelheit eingesetzt hatte und die Beleuchtungen angeschaltet waren, entstand eine heimelige Atmosphäre.