Für vorweihnachtliche Stimmung sorgte der 15. Nußbacher Weihnachtsmarkt am Samstag. 31 Anbieter boten einen heimeligen, kleinen Markt.
Die Besucher kamen schon pünktlich zu Eröffnung recht zahlreich – und das bei wirklich winterlichen Minustemperaturen, die den ganzen Tag anhielten. Damit hatten schon die Standbetreiber zum Aufbau am Freitag zu kämpfen. Doch niemand ließ sich unterkriegen, denn die Vorfreude schon spürbar.
Und keiner wurde enttäuscht, denn die rundum vorweihnachtliche Atmosphäre mit schneebedeckten Wäldern rund ums Dorf und Sonnenschein lud trotz der Kälte viele Besucher zum Verweilen ein.
Dazu passte auch das Verkaufsangebot an den Ständen, von dem auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Adventskränze und -gestecke, Mistelzweige und Kreatives aus Holz gehörten ebenso zum Angebot wie Perlensterne, buntes Holzspielzeug, handgestrickte Socken oder Babyschuhe, Servierplatten aus Emaille, ausgeschmückte Adventstreppen, eine Riesenauswahl an weihnachtlicher Dekoration und schöne Mitbringsel oder Geschenke. Bienenwachskerzen, Honig und Spirituosen waren ebenso zu erwerben wie Schokoladenfiguren, Apfelbrot und Hohnen-Käse.
Der Freundeskreis „Las Torres“ bot eine große Auswahl an Karten, das immer gefragte „Biierebrot“ nach Herdner Art sowie eine Riesenauswahl an hausgemachten Marmeladen an. Fehlen durfte nicht der Lesestoff in Form verschiedener Exemplare der Heimatblätter des Heimat- und Gewerbevereines Triberg.
Glühwein, Punsch und Gyros
Händler äußersten sich ebenso zufrieden wie Kunden – zumal diese auch kulinarisch umsorgt wurden: Glühwein, Punsch, Tee, Heißer Hirsch und heißer Kirschsaft – die Nußbacher Vereine ließen keine Wünsche offen. Waffeln, Gyros im Fladenbrot, Wurst im Brötchen und Crêpes gab es ebenfalls.
Den kleinen Besuchern wurde es ebenfalls nicht langweilig. Die Freiburger Puppenbühne sorgte mit ihrem Stück „Kasperle und die gestohlene Kuckucksuhr“ mehr als 200 Kinder an. Beliebt war auch der Nikolausbesuch in der Pfarrkirche. Die übervollen Bänke zeugten von der Vorfreude. Nach einer Weihnachtsgeschichte wurden die Geschenke verteilt.
Organisatoren sind zufrieden
So zeigten sich die Organisatoren Anna Welke mit Ortsvorsteher Heinz Hettich wieder sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages – das Angebot stimmte, genauso wie die Besucherzahl. Gerade als die Dunkelheit einsetzte war die Marktstimmung auf dem Höhepunkt. Es war kaum mehr ein Durchkommen zwischen den Ständen auf dem Kirchplatz.