Am zweiten Adventswochenende steht der Weihnachtsmarkt an. (Archivfoto) Foto: Fritsch

Jetzt ist es amtlich: Die Stadt Nagold wird in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt veranstalten. Am traditionellen Termin – dem zweiten Adventswochenende – soll in der Innenstadt das vorweihnachtliche Treiben über die Bühne gehen. Dabei gelten einige neue Verhaltensregeln.

Nagold - Im Laufe der vergangenen Monate gab es bereits viele Gerüchte, Pläne und Ideen, wie man trotz der Corona-Pandemie einen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellen könnte. Unter anderem kam der Gedanke auf, den Markt komplett in den Stadtpark Kleb zu verlegen, was vor allem mögliche Einlasskontrollen deutlich erleichtert hätte.

Nun sind diese Pläne wieder vom Tisch. Es wird vom 3. bis 5. Dezember mehr oder weniger am traditionellen Weihnachtsmarkt-Treiben festgehalten. Rund 80 Stände sind geplant in und an denen Handwerkskunst, Speisen, Getränke und was eben solcheinen winterlichen Markt ausmacht, angeboten werden können. Mit dabei sind auch wieder etliche Vereine, die oft für das leibliche Wohl der Gäste sorgen – zusammen mit professionellen Bewirtern.

Soweit ist also alles wie immer. Doch im Detail bekommt der Weihnachtsmarkt dann doch ein etwas anderes Gesicht. Zum Beispiel wird mehr Raum geschaffen. So wird das Marktgelände diesmal auch die Waldachstraße umfassen. "Dadurch sollen mehr Freiräume geschaffen und Engstellen an den Ständen vermieden werden", teilt die Stadt Nagold als Veranstalterin mit. Was es aber definitiv nicht geben soll: die Einzäunung von bestimmten Bereichen.

Maskenpflicht für alle

Dafür gibt es aber neue Verhaltensregeln zu beachten. Zum Beispiel die Maskenpflicht: Auf dem gesamten Marktgelände muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Zudem gilt für Besucher an allen Ständen, die Speisen und Getränke zum Verzehr vor Ort anbieten, die 3G-Pflicht sowie eine Kontaktdatennachverfolgung. Dabei ist gut möglich, dass bis zu der Veranstaltung dieser Punkt noch verändert werden muss – und von der 3G- auf die 2G-Pflicht umgestellt wird. Vor allem, wenn das Land die Alarmstufe ausrufen sollte, könnte dieser Schritt erfolgen. An den Ständen mit Waren, die nicht zum sofortigen Verzehr angeboten werden, gilt wie beim einfachen Bummeln über den Markt übrigens keine Nachweispflicht.

Die Organisatorinnen vom Kulturamt der Stadt Nagold haben sich indes auch Gedanken gemacht, wie man den 3-G-Nachweis möglichst einfach halten kann. Der Plan: Auf dem Marktgelände will man vier Kontrollstationen einrichten. Nach der Kontrolle des 3G-Nachweises erhalten die Besucher ein farbiges Bändchen für das Handgelenk. Nur, wer dieses Bändchen trägt, darf danach auch Speisen und Getränke auf dem Markt einkaufen und konsumieren.

Nach eigenen Angaben sind die Organisatorinnen aus dem Nagolder Rathaus optimistisch gestimmt – trotz dieser Vorgaben. Jasmin Günther als Projektleiterin jedenfalls sagt: "Wir hoffen auf das Verständnis der Besucher und Besucherinnen und freuen uns einfach, dass der Nagolder Weihnachtsmarkt wieder stattfinden darf."

Info: Marktzeiten

Wann: Vom 3. bis 5. Dezember

Wo: Markt-, Turm-, Hirsch- und Waldachstraße in Nagold

Öffnungszeiten: Freitag, 3. Dezember, 15 bis 21 Uhr; Samstag, 4. Dezember, 10 bis 21 Uhr; Sonntag, 5. Dezember, 11 bis 18 Uhr