Weihnachtsmarkt in Meßstetten Foto: Rüdiger Wysotzki/Rüdiger Wysotzki

Der Meßstetter Weihnachtsmarkt hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste angezogen. Diesmal sorgten 50 Stände für Atmosphäre und kreative Angebote. Eine Sonderausstellung und die traditionelle Ski-Börse rundeten das Programm ab.

Offiziell hat den traditionellen Meßstetter Weihnachtsmarkt in der winterlich dauerbeschneiten Stadt der Bürgermeister Frank Schroft am Freitagabend eröffnet: „Tradition wirkt in unserer Welt der Krisen und des sich stetig beschleunigenden Wandels wie eine Laterne, die uns den Weg zeigt, so wie das Wunder der Heiligen Nacht uns Licht im Dunkeln gibt.“ Es brauche mehr Gleichgewicht, mehr Ausgewogenheit in der Welt.

Mit erstmals 50 Ständen präsentierte sich der 32. Weihnachtsmarkt auf dem Erwin-Gomeringer-Platz direkt vor dem Rathaus. Damit ist die Zahl des Vorjahres noch einmal getoppt worden. Die Qualität der Angebote steigerte sich ebenfalls. Neben den Verkaufs- und kulinarischen Ständen erwarteten die Besucher Auftritte und Vorführungen im Rahmenprogramm. Der Nikolaus trat jeden Tag in Aktion.

Von süß bis herzhaft – großes Essensangebot

Lukullisches gab es je nach Wunsch süß oder herzhaft, gebacken oder gegrillt: selbst gemachte Pizzen und Waffeln, Rote Wurst und Steak, Wildwurst, Dinetle, Maultaschen. Angeboten waren unter anderem duftender Glühwein und Kinderpunsch. Der Musikverein und der Posaunenchor Meßstetten sowie der Posaunenchor Zollernalb sorgten für weihnachtliche Stimmung. Auch die Jagdhornspieler des Wildgehegevereins Meßstetten und das Puppentheater der Süddeutschen Gemeinde Meßstetten traten auf. Gelungen waren auch die Darbietungen der Bands „Rooted“ und „Honey & the Heartbreakers“. Die Meßstetter Schulen beteiligten sich an der Ausgestaltung und hatten die Weihnachtsbäume geschmückt. Fünf Schulklassen warteten mit ihren Ständen und Angeboten auf.

Der Nikolaus taucht im Lehrschwimmbecken auf

Während der Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnete, veranstaltete die DLRG-Ortsgruppe mit 80 Kindern im Lehrschwimmbecken der Burgschule ihre Weihnachtsfeier. Dort tauchte der Nikolaus auf. Währenddessen saßen die Eltern im geheizten Schulfoyer oder schlenderten über den Weihnachtsmarkt. Die Sonderausstellung „Unsere Heimat in den Jahren 1945 bis 1978“ des Heimat- und Geschichtsvereins hatte an zwei Tagen im Museum für Volkskunst geöffnet.

Am Sonntag stellte Gottlob Gerstenecker sein Mundartbuch „Wuzzla“ – Wia ma (g)schwätzt (hot) z’Meschtetta“ ein zweites Mal der interessierten Öffentlichkeit vor. Die Erstauflage mit 100 Büchern ist verkauft. Eine zweite Auflage ist in Vorbereitung.

Kulturprogramm für die Kinder

Ein Kulturprogramm für die Kinder boten Edelgard Herre und Shirly Engel von der Stadtbücherei. Sie lasen im Bilderbuch-Kino im Rathaus die beiden Stücke „Max freut sich auf Weihnachten“ und „Henri und Henriette feiern Weihnachten“ vor. Von Familiencoachin Steffi Tusek ließ man sich im Rathaus vom Projekt „Panda Paul – Geliebtes Herzenskind“ mit Achtsamkeits- und Selbstliebeübungen anregen.

Ebenfalls an zwei Tagen war auch die Ski-Börse des Skivereins Meßstetten geöffnet. Am Samstagmorgen war die Halle fast überfüllt. 100 Vereinsmitglieder waren für die Organisation auf den Beinen. Aufwärmen konnte man sich ebenfalls in der Adventsstube der Seniorenwerkstatt und beim Verein zur Förderung der Altenhilfe in der Stube in der Hangergasse.

Viele Stände des Weihnachtsmarkts boten selbst gebasteltes oder hergestelltes weihnachtliches Accessoire an.