So sieht es in der Friedrichstraße schon bald nach Beginn des Weihnachtsmarktes aus. Foto: Karlheinz Hoffmann

Der Weihnachtsmarkt in Königsfeld bestach durch sein vielseitiges Angebot. Über 80 Marktbeschicker waren vertreten. Das Wetter spielte fast wie immer mit und bescherte passende Temperaturen.

Auch im 30. Jahr seines Bestehens ist die Anziehungskraft des Marktes ungebrochen. Hunderte Besucher zogen durch die Friedrichstraße.

 

Bürgermeister Fritz Link hob bei seiner Begrüßung die monatelange Vorbereitung durch den Förderverein des FC Königsfeld hervor. Beeindruckend sei, dass sich die Königsfelder Vereine vorwiegend um die kulinarischen Angebote kümmerten. Schulen und Kindergärten seien auch mit verschiedenen Angeboten vertreten. Viele private Marktbeschicker seien anzutreffen. Sie vervollständigten das Bild, das kommerzielle mit ihren Waren anboten.

Roland Wachner, seines Zeichens Vorsitzender des Fördervereins, dankte vor allem dem Organisator Marc Pfeffinger, der dieses Amt in diesem Jahr von Ariane Moosmann übernommen hatte. Mit ihrer Unterstützung ist es wieder gelungen, die Organisation im Vorfeld hervorragend zu gestalten.

Bürgermeister Fritz Link und Roland Wachner vom Förderverein bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes. Foto: Karlheinz Hoffmann

Auf Grund vieler Anmeldungen musste ein Annahmestopp ausgesprochen werden. Der Aufbau der Hütten verlief in Rekordzeit, wie Roland Wachner vermeldete.

Detlef Greiner-Perth hat sich aus Rielasingen auf dem Weg nach Königsfeld gemacht, um Glaswaren anzubieten. Auch die Fertigung kann beobachtet werden. Foto: Karlheinz Hoffmann

Schon bei der Begrüßung, welche musikalisch vom Posaunenchor Königsfeld umrahmt war, setzte ein großer Besucherstrom ein. Waren aus eigener Herstellung, Winter- und Weihnachtsdeko aus unterschiedlichen Naturmaterialien, Schmuck aus Tafelsilber oder Stein, Holzarbeiten, Kreatives aus Stoff und Wolle, Kunsthandwerk aus Afrika und Indien standen unter anderem zur Auswahl.

Der Baptistenchor aus Villingen mit seinem Dirigenten Waldemar Olfert gibt einen beeindruckenden Vortrag. Foto: Karlheinz Hoffmann

Honig aus der Region, Linzertorten, Pralinen und Schokoladen, feines Weihnachtsgebäck, original Dresdner Christstollen waren unter der Rubrik Köstlichkeiten vertreten. So bat sich die Möglichkeit, eventuell noch etwas als Geschenk zu Weihnachten oder für den Eigengebrauch zu erwerben.

Der Kindergarten Zauberwald hat einen Stand mit weihnachtlichen Waren. Foto: Karlheinz Hoffmann

Für den Gaumen gab es neben den übliche Angeboten Feines vom Wild oder vom Fisch. Für Wärme von innen sorgte auch heißer Sliwowitz.

Die Stiftung St.Franziskus aus Heiligenbronn ist auch ein gerngesehener Marktbeschicker in Königsfeld. Harry Hurtz und Katja Rudat sind am Verkaufswagen präsent. Foto: Karlheinz Hoffmann

Evelin Eberhard, eine treue Besucherin aus Schwenningen, beschreibt den Weihnachtsmarkt mit den Worten: „Hier ist es sehr schön mit einem angenehmen Ambiente.“ Sie komme immer wieder gerne nach Königsfeld. Kulinarisch hat sie ihre Heimat bei den Landfrauen rund ums Glasbachtal bei einer Flädlesuppe gefunden. Wer noch einen Christbaum benötigt, konnte ihn hier mitnehmen.

Sheyenne und Angela Matzka aus Weigheim haben Weihnachtsdeko dabei. Foto: Karlheinz Hoffmann

Ein Nostalgie-Karussell drehte sich für die kleinen Besucher. Der Nikolaus machte auch seinen Besuch und verteilte viele kleine Geschenke an die Kinder. Musikalisch traten eine Flöten- und Trompetengruppe der Jugendmusikschule in Erscheinung.

Bernd Möller mit seinen Honigwaren ist seit 30 Jahren Dauergast. Foto: Karlheinz Hoffmann

Der Baptistenchor aus Villingen trug kirchliche Lieder vor. Ihr Vortrag fand große Bewunderung.