Wie immer waren beim Jettinger Weihnachtsmarkt auch die „Fliegenden Händler“ mit weihnachtlichem Gebäck unterwegs. Foto: Priestersbach

In Jettingen wurde jetzt der Kunst- und Weihnachtsmarkt gefeiert. An fast 50 Ständen gab es dabei einiges zu entdecken.

Gerade rechtzeitig zum Kunst- und Weihnachtsmarkt konnte die Neugestaltung des Jettinger Partnerschaftsplatzes vor dem Rathaus abgeschlossen werden. Und auch das Wetter sorgte durch den Wintereinbruch mit Schnee und knackiger Kälte punktgenau für die passende Glühweih-Atmosphäre.

 

Zahlreiche kulinarische Leckereien, Kunsthandwerk und weihnachtliche Artikel an den fast 50 Ständen stimmten dabei schon mal auf das bevorstehende Fest ein. Mit von der Partie waren wie immer die Jettinger Vereine, Schulklassen, die örtlichen Parteien, kirchliche Gruppen und Jettinger Familien.

Jugendkapelle und Schüler unterhalten

Für das musikalische Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes sorgten die Jugendkapelle des Unterjettinger Musikvereins, die Bläserklasse der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Schule sowie der Männerchor des Liederkranz Oberjettingen.

Bereits im zwölften Jahr ging der Jettinger Weihnachtsmarkt am vergangenen Samstag unter der Regie der Gemeindeverwaltung über die Bühne.

1982 ins Leben gerufen

1982 war das vorweihnachtliche Markttreiben vom SPD-Ortsverein beim alten Oberjettinger Rathaus ins Leben gerufen worden. Von 1996 an bis 2012 lag die Organisation des Marktes in der Adventszeit in den Händen der Initiative Weißrussland. Zwischenzeitlich werden die Fäden vor allem bei Birgit Haag im Rathaus gezogen.

„Es gibt schon positive Rückmeldungen zur Platzgestaltung“, freute sich Bürgermeister Hans Michael Burkhardt, als er den Kunst- und Weihnachtsmarkt von der neuen Feuertreppe des Rathauses aus offiziell eröffnete. So würden das rundum sanierte Rathaus und der neu gestaltete Partnerschaftsplatz nun eine schöne Einheit in der neuen Ortsmitte bilden. Die offizielle Einweihung ist dann im Sommer 2024 mit einem großen Fest geplant.

Rekordzahl an Ständen

Gleichzeitig sprach er von „perfektem Weihnachtsmarkt-Wetter“, nachdem der Winter trotz Klimawandels der Einladung aus Jettingen gefolgt war. Nicht ohne Stolz machte der Bürgermeister deutlich, dass man mit nahezu 50 Ständen nicht nur eine Rekordzahl in Jettingen erreicht habe, sondern nach Herrenberg auch den größten Weihnachtsmarkt im Gäu auf die Beine stelle.

Erstmals fand der Weihnachtsmarkt bis in die Abendstunden statt – und da präsentierte sich der Platz dank einer stimmungsvollen Beleuchtung in einem beeindruckenden Ambiente.