Plakate gibt es schon und an Vorfreude fehlt es auch nicht bei der Präsentation der Macher des Weihnachtsmarkts 2024 (von links): Michael Lepple, Harry Kläger, Adrian Sonder, Olaf Gerlach von der Agentur Adhoc, Ela Zuparic und Jasmin Mauthe von der Freudenstadt Tourismus. Foto: Hannes Kuhnert

Na endlich: Der Weihnachtsmarkt kehrt in diesem Jahr wieder zurück auf den oberen Marktplatz. Und zwar in zwei Etappen vom 5. bis 8. und vom 12. bis 15. Dezember, immer donnerstags bis sonntags von 11 bis 21 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt wird, da war sich an diesem Freitag Oberbürgermeister Adrian Sonder vor der Presse sicher, „der Stadt einen Schub geben und sich positiv auf die Gesamtstimmung auswirken“. Viele Stellen haben daran mitgewirkt, den Markt zurück auf den oberen Marktplatz zu holen.

 

Das war ganz offensichtlich einer der großen Wünsche in der Bürgerschaft, hatte Oberbürgermeister Sonder bereits in seinem Wahlkampf verspürt, und der begann im Februar dieses Jahres. Um so größer waren nun Erleichterung und Begeisterung, als sich abzeichnete, dass der Markt 2024 wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt. Und das gleich mit einer dicken Neuheit: einer Eisstock-Bahn und dem ersten Eisstock-Cup Freudenstadts.

56 Beschicker – weitgehend aus der Region – werden in diesem Jahr in den bekannten Hütten und an eigenen Ständen auf dem Markt vertreten sein. Damit ist bereits die Obergrenze erreicht, weitere Anbieter können nicht mehr berücksichtigt werden.

Von Kunsthandwerk bis zu Kerzen

Angeboten werden Kunsthandwerk und Geschenke aller Art, Bekleidung, Kissen und Kerzen, Produkte aus der Region und vieles mehr. Auch Schulklassen und Kindergärten sind unter den Marktbeschickern.

Gastronom Harry Kläger organisiert das Angebot aus Speis und Trank, das an 18 Ständen weit über die Rote Wurst hinaus geht und europäische Dimensionen erreicht, den klassischen Schaschlik-Spieß inbegriffen.

Als Veranstalter zeichnen die städtische Wirtschaftsförderung und Freudenstadt Tourismus verantwortlich. Neuer Marktmeister wird Designer und Veranstalter Michael Lepple. Sie alle sind, so berichtet Ela Zuparic, in der Vorbereitung auf viel Zustimmung und Vorfreude getroffen. Offensichtlich ist der Markt nicht nur für den Oberbürgermeister ein „persönliches Jahreshighlight“.

Der Markt wird abgerundet von einem abwechslungsreichen Programm, auf das Jasmin Mauthe verweist. Dazu zählen unter vielem anderen Puppenspiel und Kosakenlieder, Lesungen, Musik von Posaunenchören und den Turmbläsern, und natürlich auch von der Stadtkapelle. Dazu kommen ein Kinderkarussell und eine Kindereisenbahn. Offiziell eröffnet wird der Markt von Oberbürgermeister Sonder am 5. Dezember um 18 Uhr, das Jugendorchester übernimmt den musikalischen Rahmen.

Letzte Auflage war im Jahr 2019

Der letzte Weihnachtsmarkt auf dem oberen Marktplatz war 2019, hatte damals schon viel von seiner ursprünglichen Anziehungskraft verloren. Corona setzte ihm vorerst ein Ende. Mit zwei reizvollen „Wintergärten“ im Kurgarten überbrückte die Freudenstadt Touristik mutig die marktlose Zeit.

Jetzt geht es mit viel Eifer an den Neustart 2024. Wie zitierte doch Harry Kläger einen Satz aus guten alten Zeiten: „Freudenstadt ohne Weihnachtsmarkt ist wie München ohne Oktoberfest...“

Ein ganz neues Angebot

Kunsteisbahn
Erstmals gibt es beim Weihnachtmarkt in diesem Jahr eine Kunsteisbahn für Eisstockschießen. Die Bahn kann nach Anmeldung im Internet über www.freudenstadt/Eisstockcup 2024 von jedermann gemietet werden. Auf der Bahn wird außerdem ein Wettbewerb ausgetragen, der Eisstock-Cup für Firmen-, Vereins-, Freundes- oder Familien-Mannschaften. Wie Harry Kläger in der befreundeten Stadt Heide recherchiert hat, beteiligen sich dort über 120 Mannschaft am Cup. Die Eislaufbahn, die mit Straßenschuhen betretenen werden kann, besteht aus Kunststoffplatten, auf denen sowohl zarte Holiday-on-Ice-Ballerinen als auch ruppige Eishockey-Cracks trainieren.