An zwei Tagen fand in Ebingen der Weihnachtsmarkt statt. Foto: Weiger-Schick

Was ist, wenn die Ebinger Innenstadt zum funkelnden Winterwunderland wird? Ganz klar: Es ist Weihnachtszauber in Albstadt! Hier sind die Bilder dazu.

Sternenglanz, festliche Klänge und die verschiedensten internationalen Leckereien: An allen drei Tagen zogen am dritten Advents-Wochenende zig Besucher durch die liebevoll dekorierte City und ließen sich sprichwörtlich verzaubern.

 

Überall standen in Albstadt-EBingen bunt geschmückte Christbäume, den Marktbrunnen zierte bewährt ein überdimensionaler Adventskranz mit riesigen Kerzen und roten Schleifen. Üppige Sterne beleuchteten die Markt-Büdchen und schufen eine ganz besondere Atmosphäre.

Kein Wunder also, dass sich die Gäste gerne die Zeit zum Schlendern und Stöbern nahmen. Socken, Handschuhe, Mützen, Holzhandwerk, Schmuck und weihnachtliche Dekoration: Das Angebot rund ums Rathaus ließ keine Wünsche offen.

Kulinarische Vielfalt

Man traf sich auf einen Becher Punsch oder einen Glühwein. Die verschiedensten Leckereien – Flammkuchen, Pizza, Burger, die klassische Grillwurst oder Langos – luden zum Schlemmen ein und schufen die Gelegenheit, daheim die Küche kalt zu lassen. Lebkuchenherzen, Zuckerwatte, Popcorn, gebrannte Mandeln und Schokofrüchte sorgten dafür, dass es in der gesamten Ebinger Innenstadt verheißungsvoll duftete nach der schönsten Zeit im Jahr.

An den vielen Stehtischen: Menschen im Gespräch und im vertrauten Miteinander. Entweder hatte man sich spontan getroffen oder gezielt verabredet. Egal: Der Weihnachtszauber schuf eine Begegnungsplattform, wie sie sich das Citymanagement, sein Förderverein und die Albstädter Stadtverwaltung gewünscht hatten.

Französische Spezialitäten

Besonders weit gereiste Gäste: Die 13 Frau und Mann starke Delegation aus der rund 500 Kilometer entfernten Albstädter Partnerstadt Chambéry. Diese stattete nicht nur dem Städtepartnerschaftskomitee einen Besuch ab, sondern hatte auch einen kulinarischen Hochgenuss von Savoyen auf die Schwäbische Alb gebracht. Es handelte sich um französische Croziflette, ein deftiges Gericht aus den Alpen, das in einer großen Pfanne geröstet wird. Dahinter verbirgt sich eine Art Auflauf aus Buchweizennudeln, Sahne, Speck und Zwiebeln, der mit Weichkäse, traditionell einem mit Reblochon, überbacken wird. Dazu gab es beim Weihnachtszauber feine Weiß- und Roséweine sowie Orangina.

Die Feuerzangenbowle auf dem Bürgerturmplatz

Die Feuerzangenbowle indes hatte die Marktbesucher gleich in zweierlei Hinsicht erfreut. Zum einen nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Roland Tralmer und Kulturamtsleiter Martin Roscher in cineastischer Hinsicht auf der großen Leinwand des Bürgerturmplatzes. Zum anderen natürlich als heißes Getränk. Das Open-Air-Kino mit dem alten Schwarzweiß-Klassiker, in dem sich der junge Schriftsteller Johannes Pfeiffer mit drei „f“ – alias Heinz Rühmann – inkognito eine Oberschule besucht, erfreute auch in diesem Jahr die Albstädter Gäste, von denen sich viele vorausschauend in dicke Decken eingemummelt hatten.

Besuch vom Nikolaus

Für die Kleinsten indes kam der Nikolaus auf Besuch. Er hatte feine Gaben im Gepäck. Außerdem drehte sich das Karussell – ein bewährter Klassiker für die vielen Mädchen und Buben. Das schönste Kompliment hatten wohl zwei auswärtige Besucherinnen parat, die mit ihren Kindern spontan den Ebinger Weihnachtszauber besucht hatten: „Wir sind wirklich begeistert! Einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der Region!“