Tausende von Besuchern zog am Wochenende der „Fürstliche Weihnachtsmarkt“ in die Zollernstadt an. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal der neu gestaltete Obertorplatz ins Geschehen integriert. Das war eine gute Entscheidung.
Bei der ersten Ausrichtung 2019 war der „Fürstliche Weihnachtsmarkt“ noch auf dem Platz vor der Villa Eugenia durchgeführt worden, dann kam eine coronabedingte zweijährige Zwangspause.
2022 fand er dann auf dem Marktplatz statt und dieses Jahr schlängelte sich der von „Mono Events“ organisierte Weihnachtsmarkt nicht nur zwischen den festlich beleuchteten Häusern der Altstadt bis zum Rathaus runter, sondern dehnte sich erstmals auf den neu gestalteten und deshalb bestens geeigneten Obertorplatz aus.
Neuer Rekord bei den Ausstellern
Mit 48 Ausstellern wurde ein neuer Rekord aufgestellt und die etwa 35 Stände der beiden Vorgänger-Märkte bei weitem übertroffen. Die beteiligten Standbetreiber, egal ob Schulen, Vereine, Künstler oder professionelle Marktbeschicker, boten von diversen kulinarischen Angeboten wie Feuerzangenbowle aus dem offenen Kessel, über handwerklich angefertigte Sachen, weihnachtliche Dekorationsartikeln bis hin zu Textilien alles an, was das Herz begehrt. Und natürlich war auch für die Kinder viel geboten, wie eine Holzkrippe mit Schafen und ein Nostalgie-Karussell aus den 1960er Jahren.
Mit einer wunderschönen Beleuchtung wurde für die passende weihnachtliche Atmosphäre bei Dunkelheit gesorgt und ein Audiosystem sorgte für die Weihnachtsmusik, die allerdings nicht nur aus der Konserve kam, denn es hallten auch besinnliche Violinenklänge über den Markt.
Stimmiges Bild auf Obertorplatz
Einen großen Anteil an der guten Resonanz hatte vor allem der Faktor Wetter. Es war trocken und auch nicht zu kalt. Auch die Tatsache, dass 17 einheitliche Hütten auf dem Obertorplatz standen und für ein stimmiges Bild sorgten, dürfte zum Erfolg beigetragen haben.