Das Polizeipräsidium Konstanz informiert über verstärkte Kontrollen auf den Weihnachtsmärkten im Schwarzwald-Baar-Kreis. Dabei hat sie das Messerverbot im Blick.
Für eine möglichst sichere und entspannte Vorweihnachtszeit wird die Polizei verstärkt Kontrollen, sowohl auf den Weihnachtsmärkten als auch im öffentlichen Personen- und Nahverkehr durchführen, teilt das Polizeipräsidium Konstanz mit.
„Dabei werden unsere Kolleginnen und Kollegen der Polizeireviere von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt“, berichtet das Polizeipräsidium. Ein wichtiger Aspekt dieser Sicherheitsbemühungen sei dabei die Kontrolle des Messertrageverbots. Seit dem 2024 gelten nach dem Waffengesetz erweiterte gesetzliche Waffen- und Messerführverbote. Damit gilt ein allgemeines Führverbot von Messern bei öffentlichen Veranstaltungen, unabhängig von der Art des Messers und der Klingenlänge.
Zudem ist es seit Juli 2025 verboten, Waffen und Messer in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs dabei zu haben, ebenfalls losgelöst von der Art des Messers und der Klingenlänge, womit auch Taschenmesser und Gebrauchsmesser von der Regelung umfasst sind.
Befugnisse der Polizei erweitert
Um die Einhaltung der Regelungen sicherzustellen, wurden die Kontrollbefugnisse der Polizei mit der Änderung des Waffengesetzes erweitert. Die Beamten sind damit befugt, verdachtsunabhängige Kontrollen durchzuführen, bei denen sie Personen kurzzeitig anhalten, befragen, mitgeführte Sachen in Augenschein sowie die betreffende Person durchsuchen dürfen.
„Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsmärkte und Nutzer des ÖPNV, sich an die geltenden Regeln zu halten und das Tragen von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen zu unterlassen. Ihre Mithilfe ist entscheidend, dass wir alle die Vorweihnachtszeit sicher und mit einem guten Gefühl genießen können“, so die Polizei.