Viele Senioren folgten der Einladung der Awo Hornberg zur Weihnachtsfeier. In der schön geschmückten Stadthalle verbrachten die Gäste in angenehmer Atmosphäre einen unterhaltsamen Nachmittag mit viel Musik samt Kaffee und Kuchen.
Ein gut funktionierender Fahrdienst kümmerte sich um die An- und Abreise derer, die ohne Fahrgelegenheit waren. Die zahlreichen Gäste wurden bereits am Eingang von der Ortsgruppen-Vorsitzenden Henriette Haas herzlich willkommen geheißen, die sich sehr über die Anwesenheit einer großen Zahl an Bewohnern des Stephanus-Hauses samt Betreuerteam freute.
Gerne nutzen die Senioren, die von ehrenamtlich Helfenden umsorgt wurden, die Gelegenheit, mit lange nicht mehr gesehenen Freunden und Bekannten angeregt zu plaudern. Den ersten Programmteil übernahm das Ensemble der Musikschule, das mit Weihnachtsliedern auf das bevorstehende Fest einstimmte. Die Liedtexte waren auf den Tischen ausgelegt und so wurde gerne mitgesungen. Hornbergs Bürgermeister Marc Winzer und zahlreiche Gemeinderäte feierten mit, worüber sich Haas in ihrer Begrüßung sehr freute. Haas appellierte in ihrer Ansprache, mit Toleranz und Nachsicht den Mitmenschen zu begegnen. „Versuchen wir doch einfach mal, mit den Marotten unserer Nachbarn klarzukommen – wir haben vielleicht auch welche“, stellte Haas fest. So werde im Kleinen ein Stück Frieden erreicht, der den großen Wunsch nach Frieden auf Erden näher bringen kann. Dann wäre auch gewährleistet, dass Menschen in ihrer Heimat bleiben können und nicht gezwungen werden, unter Lebensgefahr aus Kriegsgebieten zu flüchten. Pfarrer Thomas Krenz brachte eine besinnliche Note in den Seniorennachmittag. „Advent und Weihnachten sind wie ein Schlüsselloch, durch das auf unsrem dunklen Erdenweg ein Schein aus der Heimat fällt,” zitierte Krenz den Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh.
Mit begeistertem Beifall bedacht wurden die von dem Ensemble der Musikschule und der Jugendkapelle unter der Leitung von Bernhard Münchbach vorgetragenen Melodien. Besonders die Soli von Felix Gießler an der Klarinette und das bezaubernde Largo „Der Winter“ aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ von Rachel Achstetter an der Querflöte bezauberten. Begleitet wurden die jungen Künstler wie jedes Jahr von Karin Pätzold am E-Piano. Den zweiten Teil des musikalischen Programms übernahm die Stadtkapelle unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Klaus Dietrich. Die Kapelle erfreute mit Auszügen ihres festlichen Konzerts am Vorabend.
Dank des Bürgermeisters
Voll des Lobes über den schönen Nachmittag äußerte sich Bürgermeister Winzer in seiner Ansprache. Sein besonderer Dank galt der örtlichen Awo, die sich seit vielen Jahren in zahlreichen Bereichen wie dem Tafelladen engagiere. „Sie machen eine tolle Arbeit“, so Winzer.