Gulasch – hier mit Kartoffelstampf – ist ein beliebtes Gericht auch zu Weihnachten. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

In zahlreichen Töpfen und Backöfen garen zu Weihnachten Fleischgerichte. Wie Gulasch und Braten gelingen, dazu haben wir im Ratshausener Adler nachgefragt.

Es gibt wirklich reichlich zu tun in der Weihnachtszeit, an Heiligabend und an den Feiertagen. Wenn da nur noch das Essen gelingt. Braten und Weihnachtsgulasch sind in Deutschland noch immer beliebte Gerichte.

 

Simon Kotscherowski und Toni Huber, Auszubildende im Gasthof Adler in Ratshausen, erklären, wie wird der Weihnachtsbraten zart wird.

„Den Braten mit Butter, Kräutern und Gewürzen in Pergamentpapier einwickeln“, lautet ihr Tipp. So könne kein Saft austreten.

Tipp: Garen bei niedrigen Temperaturen

„Nun den Braten in den Ofen bei 140 Grad schieben und, je nach Größe des Stücks, für mehrere Stunden garen.“ Durch die niedrige Temperatur und die lange Garzeit gare das Fleisch „im eigenen Bratensaft und bleibt saftig und schön zart“.

Wie ein weiches Weihnachtsgulasch gelingt, wissen die beiden ebenfalls. Das Gulasch müsse „in großen Stücken belassen“ werden.

Geben Kochtipps (von rechts): Simon Kotscherowski, Toni Huber, Jakob Besenfelder aus dem Gasthof Adler Foto: Adler Ratshausen

Auch hier heißt es anschließend: warten. Unbedingt nötig sei es, „dem Fleisch genug Zeit geben, damit sich die Sehnen zersetzen“, betonen Kotscherowski und Huber, damit „das Fleisch zart werden kann“.

Würzen mit Zimt, Kardamom, Orangensaft

Wer zusätzlich Kochrezepte durchblättert, findet allerlei Gewürze, die das Gulasch noch ein bisschen weihnachtlicher machen.

Mit Zimt können Köchinnen und Köche etwa experimentieren, mit Kardamom, Lorbeer, Nelke, sogar mit Orangensaft oder geriebener Orangenschale.