Auf den Wunschsternen der Aktion „Weihnachtssterne“ gibt es Wünsche wie „Ein Teddybär“ oder „Neue Bettwäsche“ zu lesen. Foto: Rath/Stadtverwaltung

Von der Aktion „Weihnachtssterne“ in Freudenstadt profitieren Kinder aus Familien mit geringem Einkommen.

Die Aktion „Weihnachtssterne“ des Freudenstädter Bündnisses für Familien ist bereits einen Monat vor Heiligabend ein Erfolg: Alle eingereichten Kinderwünsche gehen in Erfüllung. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

 

Eine schwarze Jacke, ein Schwimmbad-Gutschein, ein Buch, neue Bettwäsche oder einfach ein Teddybär zum Kuscheln: 389 Wünsche von Kindern aus einkommensschwachen Familien waren diesmal bei der Aktion „Weihnachtssterne“ eingereicht worden. An zwei Tagen hatten Geschenkpaten die Möglichkeit, sich einen oder gleich mehrere Wunschsterne von den stilisierten Christbäumen in der Kundenhalle der Kreissparkasse zu holen.

Kein Wunsch seit Beginn der Aktion unerfüllt geblieben

„Seit der ersten Aktion dieser Art sind mittlerweile viele Tausend Wünsche von Kindern aus bedürftigen Familien erfüllt worden. Das ist eine eindrucksvolle Bilanz. Sie kann uns mit Freude erfüllen und uns stolz machen“, wird Werner Loser, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, zitiert. Die sehr hohe Zahl von 389 Wünschen zeige, dass die Aktion des Familienbündnisses notwendig sei. Er finde es „ein tolles Signal“, dass die Kinderwünsche „gesehen und gehört“ würden. In all den Jahren sei dabei kein einziger Wunsch bei der Aktion unerfüllt geblieben.

Insgesamt kamen dieses Jahr 389 Wünsche zusammen. Foto: Rath/Stadtverwaltung

Für die Stadt und den Gemeinderat zieht Beate Gernsheimer, erste ehrenamtliche Stellvertreterin des Oberbürgermeisters, Bilanz: „Ich kann mich noch gut an die erste Aktion erinnern. Sie ist schon beim Start im Jahr 2014 voll eingeschlagen.“ Ihr werde dabei immer vor Augen geführt, dass es auch „Not vor der eigenen Haustür gibt, die uns manchmal doch eher verborgen bleibt“.

Geschenke im Wert von rund 25 Euro

Zwei Wochen lang haben die Geschenkpaten nun Zeit, die Geschenke im Wert von rund 25 Euro zu besorgen und beim Bündnis für Familien abzugeben. Ab dem 8. Dezember werden sie an die Familien ausgeliefert, damit sie rechtzeitig zu Heiligabend unter den Christbäumen oder auf den Gabentischen liegen.