Deutschlands höchster Weihnachtsmarkt fand im Wechsel mit Schonach nun endlich wieder statt – mit der bereits 2022 eröffneten Location und dem damals neuen Konzept in Schönwald. Die Besucher strömten auch heuer massenweise.
Angesichts des Besucheransturms wurden Parkplätze Mangelware.
Schwerpunktmäßig auf dem Dorfplatz vor der katholischen Kirche sowie um und in der Uhrmacher-Ketterer-Halle waren die Marktstände platziert.
Im Gegensatz zum letzten Mal aber stand die gesamte Halle zur Verfügung, vielfach genutzt auch als Kaffeestube – die Landfrauen rund um Triberg hatten viele leckere Kuchen und Torten dazu im Angebot. Für die Kinder gab es Bilder zum Ausmalen, dazu wurden sie auf Wunsch toll geschminkt.
Daneben gab es verschiedene musikalische Angebote, so unterhielten zunächst Gundi und Peter mit handgemachter Countrymusik, bevor das Cellostudio Schwarzwald feine Klänge servierte.
Kurz gehalten wurde – wegen des Verzugs – die weihnachtliche Lesung von Anja Maier, da schon der Chor der Richard-Dorer Schule bereitstand.
Im Untergeschoss der Halle waren ebenfalls diverse Angebote zu finden, unter anderem war hier der Losverkauf des Heimatvereins zu finden, aber auch zahlreiche kunstgewerbliche Anbieter konnte man finden. Prominent war der Verkaufsstand des Vereins des Hausacher Bärenadvents untergebracht.
Kunstgewerbe wechselte sich auch vor der Halle mit Verpflegungsständen ab, das Angebot für hungrige Marktbesucher war höchst abwechslungsreich, für jeden Geschmack war etwas dabei – bei übersichtlichen Preisen. Den größten Ansturm verzeichneten zunächst die Stände auf dem Dorfplatz.
Daneben hatte Sattlers Laden mit speziellen Angeboten geöffnet und auch der Eschle-Keller stand für Besucher offen, dort wurden die Gäste mit Live-Musik und diversen leckeren Dingen verwöhnt.
An mehr als 40 Ständen gab es derweil an den besagten Punkten allerlei zu erwerben – vom Glühwein oder Kinderpunsch gegen die Kälte über verschiedenstes Gebäck zum Mitnehmen bis hin zu wundervollen Geschenkideen, die zumeist echte Handarbeit darstellten. So präsentierten verschiedene Hobby-Bastler feine Holzarbeiten, auch mit der Motorsäge hergestellt, Gestricktes, Schmuck, Mineralien und ähnliches. Das kulinarische Angebot ließ kaum Wünsche offen – Burger, Suppen, Pizzen oder Würste bis hin zu echten Spezialitäten wurden angeboten.
Doch die Besucher des kleinen, feinen Weihnachtsmarkts durften sich auch neben der Halle über musikalische Genüsse freuen: So hatte sich der Musikverein Kurkapelle Schönwald eingefunden, und auch die Alphornbläser brachten viele Gäste zum Verweilen, wenn sie die sonoren Klänge der langen Instrumente erklingen ließen. Offiziell geöffnet bis 23 Uhr – das wollte für viele Einheimische nicht gelten. So mancher ließ im Eschlekeller noch weit nach Mitternacht die Korken knallen.