Eine serbische Fichte fungiert als Christbaum vor dem Hechinger Rathaus – ein seltenes Exemplar. Foto: Jauch

Weihnachten rückt näher: Noch sechs Wochen sind es bis zum Heiligen Abend. Sichtbar wird die festliche Zeit in Hechingen nun anhand der Christbäume, die der städtische Bauhof im Laufe der Woche in der Gesamtstadt aufstellt.

In turbulenten Zeiten, in denen Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde und Deutschland nach dem Ampel-Aus in der Regierungskrise steckt, mag der Gedanke an Weihnachten noch in weiter Ferne liegen. Doch ein Blick in den Kalender zeigt: Heiligabend ist nur noch sechs Wochen hin.

 

Nun wird aber doch etwas Weihnachtsstimmung in Hechingen verbreitet. Denn: Diese Woche stellen die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes 25 Christbäume im Gebiet der Gesamtstadt auf, inklusive Installation der Beleuchtung, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung informiert.

Mit ein Hintergrund für das frühe Aufstellen der Bäume, sind nahende Feste mit Weihnachtsbezug. So steht der Boller Novemberzauber am kommenden Samstag, 16. November, und der Hechinger Lichterglanz eine Woche später an. Bis dahin solle in der Zollernstadt alles weihnachtlich geschmückt sein.

Hälfte der Bäume stammen aus Privatgärten

Rund die Hälfte der Weihnachtsbäume stammen laut Stadtverwaltung aus Privatgärten, wo diese schlichtweg zu groß und nicht mehr erwünscht seien. Teile der Bäume hätten zudem Gefahren – beispielsweise bei Stürmen – geborgen.

So entstehe eine Win-Win-Situation für Gartenbesitzer und die Stadt Hechingen: Der Betriebshof entsorge die Bäume kostenlos für die Gartenbesitzer und die Stadt habe einen schön gewachsenen Christbaum. Die Kosten für die Beleuchtung der Bäume samt den über die Straßen hängenden Sternen in der Unterstadt fielen übrigens sehr gering aus; sie seien seit Jahren mit LEDs bestückt.

Vor dem Rathaus steht eine serbische Fichte

Vor dem Rathaus steht seit Montagmittag ein stattlicher Christbaum aus einem Hechinger Privatgarten – und zudem noch ein seltenes Exemplar. Es handele sich um eine serbische Fichte – im Fachjargon Picea omorika. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Baumart beschränke sich auf ein kleines Gebiet in Serbien und Bosnien-Herzegowina, heißt es aus dem Rathaus abschließend.