Der Musikverein Fischbach und die Musik- und Trachtenkapelle Schabenhausen haben am Heiligen Abend mit Weihnachtsliedern auf das Festtage eingestimmt.
In Schabenhausen geht mit dem Jahr 2025 ein ganz besonderes Jahr zu Ende. Besonders deshalb, weil 2025 gleich drei Vereinsjubiläen gefeiert werden konnten. Feiern, welche die Bürger und auch die Vereine weiter zusammengeschweißt haben.
Ihr 75-jähriges Bestehen feierte die Musik- und Trachtenkapelle Schabenhausen, die Narrenzunft freute sich über ihr 50-jähriges Bestehen, und der Jugendclub entstand vor zehn Jahren. Am Nachmittag des Heiligen Abends beim Weihnachtsliederspielen der Musik- und Trachtenkapelle vor der Schlierbachhalle war dieser Zusammenhalt von Jung und Alt noch einmal ganz besonders zu spüren, und der ganze Ort rückte zusammen.
In großer gemeinschaftlicher Runde, verbunden mit vielen netten und freundschaftlichen Gesprächen stimmte die Musik- und Trachtenkapelle die Menschen musikalisch mit weihnachtlichen Melodien auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein, und der Jugendclub Schabenhausen sorgte mit Glühwein, Punsch und Grillwürsten für die Verköstigung der vielen Besucher.
Natürlich gab es für die Musiker viel Beifall, und dies galt besonders auch für zwei Jungmusikerinnen der Kapelle, die es sich nicht nehmen ließen, als Solistinnen ebenfalls einige Weihnachtslieder zu spielen.
Eine lange Tradition hat es auch in Fischbach, dass der heimische Musikverein am Nachmittag des Heiligen Abend durch den Ort zieht und die Menschen an verschiedenen Plätzen mit ihrem Weihnachtsliederspielen musikalisch auf die Weihnachtszeit einstimmt. Unter der Leitung von Dirigent Justus Dulig wurden die Musiker, die den ganzen Nachmittag über unterwegs waren und zudem auch noch die abendliche Wortgottesfeier in der Fischbacher Mauritiuskirche musikalisch mitgestalteten, überall mit großer Vorfreude erwartet, mit wärmenden Getränken versorgt und mit verdientermaßen reichem Applaus bedacht.
Es war eine besondere Atmosphäre spürbar, und auch als die Musiker bereits zur nächsten Station weitergezogen waren, standen die Menschen noch lange zusammen und genossen bei vielen guten Gesprächen das gemeinsame Miteinander.
Und das galt für alle Spielstationen, angefangen vom Sägeberg bei KfZ-Werkstätte Neitzert, über den Spielplatz am Keltenplatz und die Sinkinger Kapelle bis hin zum Kreuzungsbereich Sinkinger Straße/Tummelhalde beim Gästehaus Seemann, dem Sommerberg bei der Firma Heri, dem Pfaffenberg und zum Schluss bei der alten Petrollihalle in der Königsfelder Straße.