Das Testzentrum zieht vorübergehend nach Lackendorf. Foto: Schönfelder

Das Dunninger Testzentrum wird in einigen Tagen im laufenden Betrieb umziehen. Wer sich auf das Corona-Virus testen lassen will, muss dann nach Lackendorf. Warum plötzlich dieser Aufwand? Wir fragten nach.

Dunningen - Gleich vorweg: Der Grund ist nicht, wie einige vermuteten, darin zu suchen, dass die Lackendorfer auch einmal mit einem Testzentrum glänzen wollen, sondern die Turn- und Festhalle in Dunningen wird für etwas anderes gebraucht – für die Abschlussprüfungen der Eschachschule.

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Aber warum lässt die Gemeinde nicht alles, wie es ist, und lässt die Schüler stattdessen ihre Prüfungen in Lackendorf oder in Seedorf schreiben? Nun, nach Auskunft von Bürgermeister Peter Schumacher kommt Seedorf nicht in Frage, weil dort ab der nächsten Woche wieder der Schulsport der Grundschüler stattfinden kann.

Also lautete die Alternative, die Schüler in Lackendorf zu prüfen oder das Testzentrum zu verlegen. "Beide Lösungen sind mit Aufwand verbunden", räumt Schumacher ein. Bei möglichen Prüfungen in Lackendorf müssten die Schüler gefahren werden. Also habe man sich entschlossen, das Testzentrum nach Lackendorf zu verlegen.

Am Montag, 31. Mai, packen Feuerwehr und DRK mit Unterstützung des Bauhofs zusammen und ziehen in die Eschachtalhalle im "Däle". "Da reicht ein Tag", weiß Schumacher. Der Aufbau in Dunningen hat auch nicht länger gedauert. Und dass die "Kunden" jetzt nach Lackendorf fahren müssen, das sei zumutbar, so Schumacher. Die Entfernungen seien sicher überschaubar.

Betrieb weiterhin lebhaft

Und es soll ja nicht so bleiben. Nach den Planungen der Gemeinde wird das Testzentrum am Freitag, 18. Juni, wieder in die Dunninger Halle zurückkehren. Dann ist alles wieder wie gewohnt.

"Die Tests sind weiter gut nachgefragt", freut sich der Bürgermeister. Der Betrieb an den Test-Terminen sei weiterhin lebhaft. An drei Tagen in der Woche steht das Tentrum offen. Viele der Kunden kämen aus den umliegenden Gemeinden. Mancher sei schon ein regelrechter Stammkunde.

Die Zahl der Tests verteile sich ungefähr gleichmäßig auf die drei wöchentlichen Termine. Inzwischen sei in Dunningen rund 1400 Mal getestet worden. Soweit er wisse, sagt Schumacher, seien in den vergangenen 14 Tagen keine positiven Fälle "ertestet" worden. Die Atmosphäre im Zentrum sei freundlich, die Tester gelten als gründlich, so hört man allenthalben.

"Wir werden auf alle Fälle die Tests noch eine Weile anbieten. Das Testzentrum bleibt solange wie nötig in Betrieb", verspricht der Schultes. Das Personal sei auf alle Fälle bereit, weiterzumachen. Da gibt es "überhaupt kein Problem".

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