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Wegen Corona Unklar, wanns im Volleyball weiter geht

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Seit der vergangenen Woche gilt landesweit ein offizieller Stillstand im Amateursport - auch im Volleyball. (Symbolbild) Foto: TaniaVdB / 332 images / pixabay

Nach einigen Tagen Abwägung über die Ansetzung des geplanten Heimspiels gegen Bad Waldsee ließen die aktuellen Infektionszahlen-Zahlen auch das vorerst letzte geplante Spiel des Volleyball-Oberligisten TSV Burladingen endgültig platzen. Seit der vergangenen Woche gilt landesweit ein offizieller Stillstand im Amateursport.

Der Donnerstag vor einem Spieltag ist normalerweise ein Tag, an dem die Anspannung für das kommende Spiel am Wochenende steigt, letzte Taktik-Kniffe eingeübt werden und die mentale Vorbereitung beginnt. Doch schon vor einer Woche dürfte die Konzentration beim TSV Burladingen allerdings durch die Entwicklung der Einschränkungen deutlich vernebelt gewesen sein. Die Politik setzte den Amateursport für den November aus. Der Volleyball-Landesverband (VWL) ließ den Vereinen zwar noch die Wahl einer Austragung.

Unsicher, wann Runde fortgesetzt wird

Der Inzidenz-Wert, die Zahl von 100.000 Neuinfektionen der Einwohner eines Landkreises innerhalb einer Woche, spielte auch in der Oberliga eine entscheidende Rolle. Ab der Überschreitung von 50 Infektionen war die Verlegung eines Spiels möglich gemacht worden. Der VLW-Geschäftsführer Andreas Burkard begründete diese Maßnahmen: "Viele Vereine haben intensiv an Hygienekonzepten gearbeitet und beste Voraussetzungen geschaffen, um einen risikoarmen und verantwortlichen Spielbetrieb zu ermöglichen. Wir wollen diesen Teams die Möglichkeit geben, vor dem Lockdown noch einmal ihren geliebten Sport auszuüben, zumindest wenn sich die beteiligten Teams gut mit dieser Entscheidung fühlen." Erlaubt wäre das Spiel der Burladingerinnen gegen Bad Waldsee also gewesen. Da der entscheidende Inzidenzwert in der Fehlastadt schon an jenem Donnerstagabend mit 49,6 gefährlich nahe an der Grenze kratzte, schwante auch schon TSV-Trainer Maximilian Pfister nichts Gutes. Wenige Stunden später folgte die Absage.

Nun steht zumindest für die nächsten vier Wochen - mal wieder - alles still. Der Trainings- und Spielbetrieb ist bis zum 30. 11. vollständig ausgesetzt. Eine Situation, welche die TSV-Spielerinnen noch gut aus dem Frühjahr in Erinnerung haben dürften - wenn auch nicht unbedingt positiv. Und trotzdem sind die Vorzeichen dieses Mal anders. Der Lockdown im Frühling kam zum Ende der Saison, also viele sportliche Entscheidungen schon gefallen waren. Unter anderem der Abstieg des TSV Burladingen. Dieses Mal erfolgt er nach vier Spieltagen. Danach soll es, solange die Zahlen eine Wiederaufnahme vertreten, mit dem geplanten Spielplan weitergehen. Noch ist nicht sicher, in welcher Form und Umfang Maximilian Pfister die nächsten Wochen seine Spielerinnen in Form hält. Auch wenn noch längst nicht sicher ist, wann die Runde fortgesetzt werden kann.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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