FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme wurde von Oberbürgermeister Martin Horn offiziell verabschiedet. Foto: Stefanie Salzer-Deckert

Die Messe Freiburg ist seit 25 Jahren an ihrem jetzigem Standort im Norden der Stadt. Bei der feier wurde die Geschäftsführerin Hanna Böhme verabschiedet.

Zwei Anlässe, eine Feier: In der Messe Freiburg wurde am Freitag die Freiburger Wirtschaftsförderin Hanna Böhme aus dem Amt verabschiedet. Nach acht Jahren an der Spitze der städtischen Wirtschafts- und Tourismusförderung FWTM wechselt sie zum Jahresanfang zum Wirtschaftsverband WVIB in Freiburg, wo sie Hauptgeschäftsführerin wird.

 

Böhme betonte in ihrer Abschiedsrede, dass sie 2018 nach 25 Jahren in verschiedenen Positionen im Ausland gern nach Freiburg gekommen sei und für die FWTM gearbeitet habe. Die Zusammenarbeit mit dem damaligen Rathauschef Dieter Salomon (Grüne) wie auch mit dessen Nachfolger Martin Horn (parteilos) sei stets von Wertschätzung und Vertrauen geprägt gewesen.

Böhmes Nachfolge soll bereits geklärt sein

Horn würdigte Böhme als Führungskraft, die „menschlich herausragend, kritisch und konstruktiv“ für die Stadtentwicklung gearbeitet habe. Böhmes Leistung sei „exorbitant“ gewesen, lobte der OB. Gleichwohl sei es ein Glücksgriff für die Stadt und die Region, dass Böhme in ihrer neuen Rolle als Netzwerkerin beim WVIB in Freiburg bleiben werde. Eine Nachfolge soll bereits gefunden sein und bis Ende des Jahres vorgestellt werden.

Parallel zu Böhmes Abschied wurde am Freitag das 25-jährige Jubiläum der Messe Freiburg, die ebenfalls von der FWTM betrieben wird, am heutigen Standort im Freiburger Norden gefeiert. Martin Horn hob die Bedeutung der Messe als Standort großer Kultur-Events mit bis zu 50 000 Besuchern und mehr hervor. Für die Entwicklung des Messestandorts Freiburg, der in den vergangenen Jahren turbulente Zeiten mit mehreren Personalwechseln und dem Wegfall mehrerer beliebter Publikums- und Fachmessen verkraften musste, gelte es nun, „eventiger“ zu werden, so der aktuelle Freiburger Messechef Jens Mohrmann.

Die Zeit der großen, thematisch breit angelegten Publikumsmessen sei mittlerweile vorbei. Es gelte stattdessen, das Kongress- und Tagungswesen zu stärken: „Wir können Wissenschaft und Wirtschaft, und wir wollen in diesem Segment die Nummer eins in der Region im Tagungs- und Kongressgeschäft werden“, kündigte Mohrmann an.