Die Wasserleitungen werden in Unterkirnach künftig flächendeckend beobachtet. Auf der zeitaufwendigen Suche nach dem Leck sollen künftig Datenlogger Abhilfe schaffen. Bis zu einer Woche habe es manchmal gedauert, ein Leck zu finden.
Wasserrohrbrüche gab es in Unterkirnach zuletzt vermehrt. Nun verbessert die Gemeinde die Suche nach einem Leck in den örtlichen Rohrleitungen.
Bürgermeister Andreas Braun informierte den Gemeinderat über die Absicht der Verwaltung, das Leitungsnetz künftig flächendeckend beobachten zu lassen, um so die Leckortung zu erleichtern. Das Mittel der Wahl sind sogenannte Datenlogger, die auf Geräuschbasis eine Leckstelle punktgenau orten können. Insgesamt 47 Stück davon sind laut dem Gemeindeoberhaupt erforderlich, um das örtliche Leitungsnetz stets und überall zu beobachten.
Investition lohnt sich auf Sicht
Im Haushaltsplan der Gemeindewerke Unterkirnach sei ein Ansatz von 45 000 Euro für die Beschaffung von Datenloggern eingeplant, ließ Braun wissen. Er empfahl, die Datenlogger nun zum Angebotspreis von 44 997 Euro zu beschaffen.
Sebastian Haas erkundigte sich, warum Unterkirnach und nicht die betriebsführende Firma Aquavilla aus St. Georgen die Investitionskosten tragen müsse. „Uns gehört das Wasserrohrnetz. Betreiber Aquavilla sorgt für die Sicherheit bei der Wasserversorgung“, erläuterte Bürgermeister Braun. Er mache auch deutlich, dass sich die Investition auf Sicht bestimmt lohne.
Zeitaufwendige Suchenach den Lecken
„Bisher haben wir Wasserverluste am erhöhten Wasserabfluss aus dem Hochbehälter gemerkt. Dann ging die zeitaufwendige Suche nach den Leckagen los“, informierte er. Bis zu einer Woche habe es manchmal gedauert, um ein Leck zu finden und den Schaden zu reparieren, ergänzte er. Mit den hohen Arbeitskosten für die Suche nach den Wasserrohrbrüchen und den damit verbundenen Wasserverlusten soll durch die neue Leckortung demnächst Schluss sein.
Mit großer Mehrheit erteilte der Gemeinderat der Firma Vonrolli Hydro in Metzingen den Auftrag zur Lieferung von 47 Geräuschloggern einschließlich derselben Zahl an SIM-Karten. Zusätzlich zur Anfangsinvestition von rund 45 000 Euro fallen für die SIM-Karten jährliche Unterhaltungskosten in Höhe von 1034 Euro an.