Tiere Waschbären trieben Räten in Dotternhausen Sorgenfalten auf die Stirn. Womöglich aber zu Unrecht.
Sie sehen süß aus, können aber heftige Schäden anrichten. Waschbären sind mittlerweile keine Fremden mehr im Südwesten. Im November 2025 befasste sich der Gemeinderat Dotternhausen mit dem Kleinbären, da er auch dort sein Unwesen zu treiben scheint. In der Sitzung kommenden Mittwoch stehen die Plagegeister erneut auf der Tagesordnung.
Keine Waschbären gesichtet
In der Novembersitzung äußerte sich der Großteil des Gremiums sehr besorgt über die wachsende Population der Waschbären. „Die Tiere sind eine große Gefahr für Gebäude, da sie enorme Schäden hinterlassen können“, sagte etwa Philipp Kopp.
Rätin Ilse Ringwald ergänzte, dass der Waschbär auch Krankheiten übertragen würde und man eine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung habe. Wolfgang Wochner betonte: „Wir sind keine Tierquäler, aber ich habe schon die Sorge, dass wir die Waschbärenpopulation bald nicht mehr in den Griff bekommen.“
Deshalb gab das Gremium der Verwaltung einige Hausaufgaben auf, die man in der Zwischenzeit laut bereits vorliegender Beschlussvorlage weitgehend erledigte. Da die Waschbären unter anderem auf einem Grundstück im Bereich der Festhallenstraße vermutet wurden, bat der Gemeinderat die Verwaltung, den Grundstücksbesitzer zu informieren. Dieser meldete nun zurück, so heißt es, dass sich dort keine Waschbären aufhalten würden.
Zum selben Ergebnis sind die kontaktierten ortskundigen Jäger gekommen. Auch diese haben laut Verwaltung in den vergangenen Monaten keine Waschbären gesichtet. Hat sich das tierische Problem in der Gemeinde also erledigt? Hierzu und zur möglichen Beschaffung von Fallen wird sich der Gemeinderat am Mittwoch ab 19 Uhr im Rathaus beschäftigen.