Die Kinzig zeigt derzeit wieder ein außergewöhnliches, je nach Tageszeit gar mystisches, Bild auf. Das steckt dahinter.
Aufgrund der guten und über den Wintere milden Temperaturen und der hohen Sonneneinstrahlung in den vergangenen Wochen kam es zur Verbreitung des flutenden Hahnenfußes. Dieser ist häufig in strömendem, sauerstoffreichen und kühlen Gewässern zu finden, erklärt Achim Hoffmann, der die Aufnahme gemacht hat, in einer Mitteilung. Außerdem ist er als Lebensraum für Kleinorganismen, als Rückzugsraum für Fische, als Laichpflanze sowie als Sauerstoffproduzent ökologisch wichtig.
Für Mensch und Tier ist der flutende Hahnenfuß unbedenklich. Daher spricht auch nichts gegen eine Abkühlung in der Kinzig.
Der flutende Hahnenfuß ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse. In diesem Jahr findet man diesen in der Kinzig wieder in großen Mengen. Zwischen Juni und August erscheinen normalerweise die Blüten über Wasser, doch in diesem Jahr sind diese schon seit Mitte Mai zu sehen.
Während der Blütezeit wirkt die Wasseroberfläche dann aus der Ferne, als wäre sie von einer weißen Schicht überzogen.