In die Jahre gekommen und auch längst die Kapazitätsgrenze erreicht hat der Bochinger Kindergarten. Foto: Holzer-Rohrer

Mit positiven Ausblicken startete der Bochinger Ortschaftsrat in das neue kommunalpolitische Jahr, konnte doch sehr Erfreuliches hinsichtlich der Kindergartenerweiterung berichtet werden.

Die Baumaßnahme bewege sich voll im Zeit- und auch Kostenrahmen, was anerkennend bewertet wurde.

 

Christoph Rümenapp, Amtsleiter für Bildung und Sport, informierte über die aktuellen Arbeiten, und der Ausblick fiel ebenfalls gut aus. Sollte die Witterung mitmachen, wäre der Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Herbst möglich.

Die bestehenden drei Gruppen könnten dann aus dem Bestandsgebäude ausziehen, damit dieses sukzessive renoviert beziehungsweise den baulichen Erfordernissen angepasst werden kann. Im Altbau ist dann Platz für eine weitere Gruppe (drei Jahre bis Schulstart) und die Einrichtung einer Krippen-Gruppe (Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren).

Nestgruppe wird aufgelöst

Aktuell werden im Bochinger Kindergarten drei Gruppen und eine Nestgruppe (altersgemischt von einem bis sechs Jahre) pädagogisch betreut. Im Zuge der Einrichtung der Krippengruppe wird die Nestgruppe aufgelöst.

Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus steigert sich die Bereitstellung von Kindergartenplätzen von 65 auf 107, was laut Amtsleiter für Bildung und Sport doch mit Blick auf die Wartelisten für deutliche Entspannung sorgt.

30 Vormerkungen

So verweisen die vorläufigen Bedarfszahlen vom August 2024 auf 30 Vormerkungen, wobei 25 davon Bochingen mit Priorität eins benennen.

Die Fragen aus den Reihen des Ortschaftsrats bezogen sich auf die künftige Parkplatzsituation sowie die notwendige Aufstockung des pädagogischen Teams. Da jeder Neubau entsprechend Parkplätze vorhalten müsse, regle sich dieses Problem, doch werde man beim Hochbauamt nachhaken.

So will man Personal akquirieren

Bezüglich der Akquirierung von Personal nutze man mehrere Möglichkeiten. So würden Ausschreibungen erfolgen, jedoch erst nach der Verabschiedung des Haushaltsplans. Zudem bilde die Stadt Oberndorf in allen Einrichtungen selbst aus und versuche natürlich, diese Kräfte zu halten.

„Die beste Werbung aber ist dieses neue, moderne Gebäude“ – davon zeigte sich Christoph Rümenapp überzeugt.