Die Hechinger Stadtwerke warnen vor Täuschungsmanövern bei der aktuellen Zähler-Ableseaktion. Vorwahl-Nummern weisen auf auswärtige Anrufer hin.
Vor dubiosen Anrufern im Zusammenhang mit der aktuellen Zähler-Ableseaktion hat der Hechinger Stadtwerke-Chef Markus Friesenbichler in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag gewarnt.
Es hätten sich mehrere verunsicherte Kunden bei den Stadtwerken gemeldet, die Anrufe zu diesen Karten erhalten hätten, in denen Details zu Zählerständen und Kontoverbindungen abgefragt worden seien. „Diese Anrufe sind nicht von uns, wir fragen so etwas nicht am Telefon ab“, versicherte er.
Auswärtige Anrufer sind an Vorwahlnummern zu erkennen
Es handle sich bei den Anrufern teilweise um Anbieter von weither, die auf diese Weise eigene Versorgungsverträge abschließen wollen, vermutet er. „Man erkennt schon an den Vorwahlnummern, dass die nicht hier aus der Region sind“, berichtete er den Räten. Und die Angebote, die dort gemacht würden, seien dann oft teurer als das, was die Stadtwerke Hechingen bieten.
Am Telefon keine sensiblen Informationen preisgeben
Sein Rat an Hechinger Kunden deshalb: Am Telefon niemals sensible Daten herausgeben und im Zweifelsfall direkt bei den Hechinger Stadtwerken anrufen.
In der aktuellen Aktion wurden Stadtwerke-Kunden per Post Ablesekarten zugeschickt, auf der sie bis zum 15. Dezember die Zählerstände für Strom, Gas und Wasser eintragen sollen.