Diesen Muster-Handzettel eines Sammelaufrufs hat das Amt für Abfallwirtschaft mit dem deutlichen Hinweis „Illegal“ versehen. Foto: Amt für Abfallwirtschaft

Das Abfallwirtschaftsamt warnt erneut vor einer Masche. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis hervor.

Aktuell finden wieder vermehrt die per Handzettel angekündigten Sammlungen von Gegenständen aller Art einer „ungarischen Familie“ statt. Das teilt das Abfallwirtschaftsamt Schwarzwald-Baar mit.

 

Nicht nur sei es so, dass diese Sammlungen rechtlich unzulässig seien und deren Erlöse „wohl kaum Bedürftigen zukommen“. Mittlerweile würden diese oft auch genau an den Terminen vorgenommen, die von gemeinnützigen Organisationen ordnungsgemäß angekündigt wurden.

Somit könnten die meist aus dem Ausland stammenden Gruppen leicht und gezielt nach brauchbaren und funktionierenden Gegenständen suchen, diese einsammeln und gewinnbringend veräußern.

Oft als wilder Müll

Nicht brauchbare Gegenstände blieben liegen, würden teils als wilder Müll in der Natur entsorgt und müssten dann auf Kosten aller Bürgerinnen und Bürgern ordnungsgemäß entsorgt werden.

Deshalb bittet das Amt für Abfallwirtschaft die Bevölkerung im Landkreis, diese Sammelaufrufe zu ignorieren und keine Gegenstände zur Verfügung zu stellen. „Diese illegalen Aktionen können am ehesten wirksam beendet werden, indem sie unrentabel gemacht werden“, heißt es abschließend weiter.