Das sportliche Team ist trotz der langen Strapazen immer noch guter Laune. Foto: Wanderfreunde

Die XXL-Wanderung zu Deutschlands höchsten Wasserfällen nach Triberg war ein voller Erfolg. Für das letzte Teilstück galt es jedoch, alle Kräfte zu mobilisieren.

Die diesjährige XXL-Wanderung lockte insgesamt 28 Teilnehmer an, die sich auf ein Abenteuer der besonderen Art begaben.

Gemeinsam legten sie 52 Kilometer zu Fuß zurück, von Dürrenmettstetten nach Triberg zu Deutschlands höchsten Wasserfällen.

Frostige Temperaturen

So traf sich die Gruppe bereits um 4 Uhr in der Früh am Wanderstüble in Dürrenmettstetten. Von dort aus ging es – ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Proviant und guter Stimmung – über Hopfau, Marschalkenzimmern und Hochmössingen in Richtung Triberg.

Die erste Etappe absolvierte die Truppe bei noch frostigen Temperaturen, um nach den ersten 13 Kilometern eine kleine Frühstückspause einzulegen.

Suppe und Blasenpflaster

Nach einer Rast mit frischen Butterbrezeln ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter über Waldmössingen und Heiligenbronn in Richtung Sulgen. Kurz vor Hardt konnte der Wanderführer und Organisator Reinhardt Kirschbaum eine Rastmöglichkeit vor einer Zimmerei für die Wanderer anbieten.

Hier hielten die Helfer warme Suppe und Sitzmöglichkeiten bereit. Auch der Bus mit den Taschen, in denen frische Socken und Blasenpflaster deponiert waren, stand ab der Mittagspause für die Wanderer parat.

Stimmung ist ungetrübt

Nach der wohlverdienten Mittagspause setzte die Truppe ihren Weg über Buchenberg und vorbei an St. Georgen fort, um die restlichen 21 Kilometer zu bestreiten. Angetrieben wurde sie von der Vorfreude auf das spektakuläre Ziel: die berühmten Triberger Wasserfälle.

Trotz der zunehmenden Strapazen blieb die gute Stimmung ungetrübt. So sammelten die Teilnehmer nochmals alle Kräfte, um die letzte Etappe, bei der es steil bergab ging, zu bewältigen.

Ein imposanter Tag

Gegen 19 Uhr und nach 52 Kilometern voller Herausforderungen sowie unvergesslicher Erlebnisse war die Freude über das Erreichen des Ziels groß. Jeder Schritt, jede Anstrengung und jeder Moment der Erschöpfung waren es wert, als die Wanderer schließlich vor den imposanten Triberger Wasserfällen standen.

Nach Erreichen des Ziels fuhr der Bus die Teilnehmer ein Stück in Richtung Heimat, um im Gasthaus Hutneck einen Zwischenstopp einzulegen. Bei einem gemütlichen Abschlussessen konnte man den imposanten Tag nochmals Revue passieren lassen.

Erschöpft, aber mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einer außergewöhnlichen Leistung kehrten die Wanderer schließlich spät am Abend nach Dürrenmettstetten zurück.