Schon seit den 1980er-Jahren gibt es im Bayerischen Wald immer wieder ein massives Waldsterben. Was dem deutschen Wald zu schaffen macht, sehen Sie in der Bildergalerie. Foto: imago/alimdi

Nicht nur Autoabgase, auch die großen Mengen an Gülle aus der Massentierhaltung machen den Bäumen zu schaffen. Der saure Regen ist kein Problem aus vergangenen Zeiten, sondern ein akutes.

Stuttgart - Die 1970er-Jahre-Begriffe „Saurer Regen“ oder „Waldsterben“ sind auch in den Zwanzigerjahren des 21. Jahrhunderts nach wie vor handfeste Probleme. Quollen in den 1970er Jahren im Westen Mitteleuropas und bis Anfang der 1990er Jahre im Osten des einstigen Eisernen Vorhangs aus den Industrieschornsteinen reichlich Schwefeloxide, die in der Luft zu Schwefelsäure wurden und als saurer Regen später wieder auf die Erde fielen, ersetzen seit Anfang des 21. Jahrhunderts Stickstoff-Verbindungen aus der Gülle der Massentierhaltung und Abgase aus dem Straßenverkehr solche Emissionen, die mit der Zeit auch den Boden saurer machen.

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