Der Schömberger Gastronom Marco Koch hat mit der Waldschenke in der Dokusoap „Mein Lokal, dein Lokal“ ein sehr achtbares Ergebnis erzielt. (Screenshot) Foto: "Mein Lokal, Dein Lokal - der Profi kommt"/KabelEins/Joyn.de

Eine ganz enge Kiste: Marco Koch von der Schömberger Waldschenke hat bei der aktuellen Staffel der Kabel Eins-Dokusoap „Mein Lokal, dein Lokal“ den zweiten Platz erreicht.

Schömberg - Alle Achtung: Das Team der Waldschenke hat sich wacker geschlagen. Das Ambiente und das Essen in dem Ausflugslokal am Schömberger Stausee ist bei Kochs Gastro-Kollegen und bei Moderator und Spitzenkoch Mike Süsser sehr gut angekommen.

Koch erreichte 43 Punkte und liegt damit nur einen Punkt hinter den beiden Spitzenreitern, den Reutlinger Lokalen Alte Mühle und L'Onore, die mit jeweils 44 Punkten den ersten Platz belegten.

Stolze Punktzahl

Etwas abgeschlagen erreichte das „Schilling am Bahnhof“ in Holzgerlingen mit 39 Punkten Platz drei. Der „Entaklemm'r“ in Riederich belegte Rang vier mit 32 Punkten und fiel gegenüber den Konkurrenten doch klar ab.

Von Mike Süsser gab es am Finaltag der aktuellen Staffel für die Waldschenke stolze neun Punkte, wobei der Starkoch die Küche dort als „leicht affektiert“ bezeichnete, mit den Speisen und dem Service freilich hoch zufrieden war.

Zehn Punkte von ihm gab es nur für das L'Onore, neun erhielt ebenfalls die Alte Mühle, sieben gingen von ihm ans Schilling und der Entaklemm'r erhielt immerhin noch sechs Punkte.

Deutsches, schwäbisches Essen

Die Gastwirtschaft in Riederich, in der sich die Gastronomen am letzten Staffeltag trafen, überrascht vor allem mit ihrer sehr kleinen Küche. Der Wirt setzt auf deutsches, schwäbisches Essen. Allerdings kamen der von ihm servierte Rostbraten, die Entenbrust und die überbackenen Maultaschen, die Marco Koch verkostete, nicht besonders gut an. Koch nannte sein Gericht etwa „langweilig“. Die Küche, so der Schömberger, sei leider in den „80er-Jahren stehen geblieben“.

Am Ende der Staffel hatten freilich alle teilnehmenden Gastronomen Grund zur Freude. Denn ganz, ganz schlechte Kritiken gab es für keinen von ihnen.