Beim Standort für die Jurte feiert die "Wilde Welle" das St.-Martinsfest. Foto: Leupold

Wellendingen. Unlängst war es soweit – und der neu gegründete Waldkindergarten Wilde Welle von Wellendingen feierte sein erstes Fest: St. Martin.

Die zehn Waldkinder bastelten im Vorfeld fleißig Laternen und sangen Lieder. Am Abend gegen 17 Uhr versammelten sie sich mit ihren Eltern und Geschwistern, unter Corona-Aufsicht und 3G-Regelung, in der Nähe der Ziegelhütte.

Die Erzieherinnen hatten den gemeinsamen Weg, der durch ein kleines Waldstück führte, mit wunderbaren Lichtergläsern gekennzeichnet. Voran ritt ein Waldkind, verkleidet als St. Martin, auf einem Pony. Das war ein tolles Erlebnis – nicht nur für den kleinen Sankt Martin. An einigen Stellen des Umzugs wurde inne gehalten und gemeinsam gesungen.

Langsam brach die Dunkelheit im Wald herein, und die leuchtenden Laternen inmitten der Bäume gaben eine besondere Stimmung ab. Hier und da war nur das Knirschen der Blätter und Äste unter den Füßen zu hören.

Halt beim "Theaterplatz"

Auf dem Rückweg wurde auf dem späteren Kindergartenplatz, am Waldrand bei der alten Fichte, Halt gemacht und ein kleines St.-Martin-Schauspiel dargeboten. So bot die Bodenplatte der zukünftigen Behausung, der Jurte des Waldkindergartens, einen wunderbaren Theaterplatz. Am Ende des Laternen-Umzugs gesellten sich alle unter freiem Himmel zu Punsch und Martinsgänsen. Ein besonderer Höhepunkt war, dass die Kinder auf zwei Ponys kleine Reitrunden drehen durften.

Insgesamt ein sehr gelungenes erstes Fest mit zufriedenen Menschen, ein friedliches Miteinander, was so wichtig erscheint in gerade diesen Zeiten. Die Waldkindergarten-Kinder freuen sich bereits jetzt auf ihre nächste Feier.