Im Musikgarten dürfen alle ihre musikalischen Talente ausprobieren Foto: Reiband

Was machen eigentlich die Weihnachtswichtel im Sommer? Das Geheimnis wird am Sonntag, 18. Mai, beim Fest zum zehnjährigen Bestehen des Waldkindergartens Hart gelüftet.

Die Kindergarteneinrichtung, die am landwirtschaftlichen Weg zwischen Harter Friedhof und Höfendorf und am Rande des Eichwalds liegt, feiert dann von 13 bis 17 Uhr ihr zehnjähriges Bestehen. Und aus diesem Anlass wird am Nachmittag der Sommer-Waldwichtelweg eröffnet. Bis zu den Sommerferien kann er erkundet werden.

 

Bereits zur Adventszeit erfreute Wichtel Ole die Kindergartenkinder mit seinem Erscheinen. Jeden Tag gab es eine neue Überraschung von diesem kleinen Menschenfreund. Mit dem Ende der Vorweihnachtszeit verschwand Ole jedoch wieder. Doch diesmal sollte es nicht ein ganzes Jahr dauern, bis man ihn wiedersehen kann. Die Erzieherinnen des Waldkindergartens Stefanie Hodler, Stephanie Schmalz und Margret Damm sowie die AJ-Praktikantin Joana Walz haben Ole und seine Wichtelfreunde überreden können, sich zum Jubiläumsjahr des Waldkindergartens ein Stelldichein zu geben.

Und, schwupps, war es geschehen: auf einem Waldrundgang sind nun 27 Wichtelstationen sichtbar geworden, die zum Staunen und Mitmachen einladen.

Unterstützt wurden die Wichtel beim Aufbau des Weges von den Kindergartenkindern selbst: Jedes Kind hat ein Wichtelhaus gebaut und auch kleine Wichtel wurden von Hand geschnitzt und bemalt. Die Eltern der aktuellen Waldkindergartenkinder gestalten je eine Station und auch die ehemaligen Kindergartenkinder – mittlerweile sind einige von ihnen schon Jugendliche - trugen selbst oder in Zusammenarbeit mit ihren Eltern mit einem Wichtelhaus zu einem ganz bestimmten Thema bei.

Der Weg startet am Waldkindgarten. Foto: Reiband

Neben all den Wichtelstationen sind noch zahlreiche andere aktive Stationen von den Erzieherinnen errichtet worden. Nicht alles sei an dieser Stelle verraten, nur vielleicht der Musikgarten und das Wurfspiel.

Spaß und Spannung sind beim Begehen des Weges also garantiert. Ebenso lohnenswert ist es, eine Kamera mitzunehmen, um manch magischen oder gar witzigen Wichtelmoment festhalten zu können.

Weg auch mit Rädern oder Kinderwagen befahrbar

Rund zweieinhalb Kilometer lang ist der Wichtelweg, er beginnt am Waldkindergarten und endet am westlichen Ausgang des Eichwaldes. Er ist für jedes Alter gut begehbar und auch Rad-tauglich, ebenso kann er mit Kinderwagen oder Rollstühlen absolviert werden. Am Ende des Weges liegt ein Gästebuch aus. „Wir sind gespannt über die Rückmeldungen“, sagt Kindergartenleiterin Stefanie Hodler. Wer den Weg bis zum Schluss geschafft hat, darf sich eine kleine Überraschung mitnehmen, als Erinnerung an die Wichtel.

Ach ja: Der zuständige Förster Alexander Bauer ist über die Sache informiert und alles wurde in Absprache mit dem Forst organisiert. Wichtig ist jedoch für alle Wichtelweg-Wanderer, behutsam zu sein, auf die Tiere des Waldes Rücksicht zu nehmen und Hunde an der Leine zu führen. Außerdem freuen sich die Erzieherinnen, wenn alles an Ort und Stelle bleibt und bis zum Schluss alle Besucher erfreuen kann.