Bereits seit Jahren engagieren sich Elke und Fritz Beck gemeinsam mit ihrem Personal der Waldau-Schänke für die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe. Und auch heuer kamen die Gäste zur Benefizveranstaltung zahlreich.
In regelmäßigen Abständen veranstalten die umtriebigen Wirtsleute der Waldau-Schänke Benefizveranstaltungen, deren Erlöse komplett der Nachsorgeklinik Katharinenhöhe zufließen. So auch dieser Tage wieder. Es klingt fast nach dem perfekten Rezept für eine gelungene Veranstaltung: Man nehme ein uriges Ambiente, lade (Blas-)Musik vom Feinsten ein, serviere leckeres regionales Essen und garniere alles mit toller Stimmung. Und wenn dabei auch noch Gutes getan wird – umso besser.
Glocke als Startsignal
Alles ist inzwischen sehr vertraut, rund um die beliebten Veranstaltungen in der Waldau. Man kennt sich und feiert gemeinsam in ungezwungener Atmosphäre. Und auch das ist mittlerweile gute Tradition: Los geht es erst dann, wenn Fritz Beck mit seiner Glocke das Startsignal läutet. Mit „Zalwander XL“ und mit „Matthi und die drei Zwillinge“ spielten zwei exzellente Musikgruppen auf, die wieder für lockere Stimmung unter den mehr als 100 Besuchern beim „Musikantenstadl“ sorgten.
Großes Musikprogramm
Zunächst gab es draußen auf dem Vorplatz der Schänke einen Sektempfang; selbst gemachtes Brot und verschiedene leckere Aufstriche wurden angeboten. Die „Musi“ spielte sich derweil schon mal warm. Gab es zu Anfang noch einige bange Blicke gen Himmel, klarte sich das Wetter zunehmend auf und die Sonne zeigte sich.
Beide Musikgruppen hatten Volksmusik, bevorzugt aus dem alpenländischen Raum, in petto, waren von ihrer Besetzung her jedoch unterschiedlich. Während bei „Matthi und die 3 Zwillinge“ mit Tuba, Tenorhorn und Trompete „Blech“ – Brass – dominierte, spielten bei „Zalwander XL“ Klarinette und Akkordeon eine größere Rolle und sorgten für den entsprechenden Sound. Beide Combos unterhielten die Gäste gleichermaßen hervorragend. Es wurde geklatscht und mitgesungen.
Von draußen nach drinnen
Als es kühler wurde, verlagerte sich das Geschehen von draußen nach drinnen. Dort waren die Tische bereits eingedeckt, und die Besucher freuten sich auf den ebenfalls gespendeten Schinken in Brotteig. Auch die Musiker waren bereit, weiter in der Tenne groß aufzuspielen.
Zuvor griff der Geschäftsführer der Katharinenhöhe, Stephan Maier, zum Mikrofon: Er stellte die Arbeit seiner Einrichtung vor und betonte anhand von eindrücklichen Beispielen die enorme Bedeutung der Rehabilitation für die Patienten. Es sei ihm ein großes Anliegen, den Wirtsleuten, der Belegschaft sowie den Musikern für ihr großartiges Engagement zu danken: „Ich freue mich, dass es Euch gibt.“