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Waldachtal Senioren sollen das Gefühl einer großen Familie erleben

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Das Musik-Trio der Ministrantengruppe, bestehend aus Lara Kneißler (von links), Lena und Marie Graf, trug zur Unterhaltung bei. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Waldachtal-Salzstetten. Besinnliche Momente gab es bei der Seniorenweihnachtsfeier der Ortschaft Salzstetten. Vereine und Kirchen boten den 130 älteren Mitbürgern ab 65 Jahren ein unterhaltsames Programm im geschmückten Gemeindesaal.

Mit festlichen Klängen eröffnete das Musik-Trio der Ministrantengruppe aus der katholischen Gemeinde den Nachmittag: Marie Graf an der Trompete, Lara Kneißler an der Querflöte und Lena Graf an der Klarinette. Die weihnachtliche Geschichte "Die kleine Lisa und der Nikolaus", die die Ministrantinnen erzählten, rankte sich um den gutmütigen Bischof von Myra.

Zum gemeinsamen Weihnachtslieder Singen spielte die gemischte Kapelle des Musikvereins aus Aktiven und Jungmusikern unter der Leitung von Silke Dettling. Vorsitzender Manuel Kreidler meinte, es sei den Musikern ein Anliegen, die betagten Einwohner zu erfreuen. Das Ensemble gab auch den "Bozener Bergsteiger-Marsch" zum Besten. Die Jungmusiker Samy Bahmou, Marie Graf, Lars Kollmann und Yannick Potschien trugen die Weihnachtsgeschichte "Der König mit den leeren Händen" vor und Simon Kopf rezitierte auf lebendige Weise ein Gedicht.

Selbst Sketch entwickelt

Die Theaterspatzabande inszenierte "Das Wunschkleid" unter der Regie von Oliver Dettling und Lena Kreidler. Die sieben Akteure im Alter von 15 bis 17 Jahren entwickelten ihren Sketch selbst: Lina Dettling, Eric Kreidler, Jana Kreidler, Marek Schneider, Julia Stasch, Laura und Lisa Stoll. Seit 2012 verfügen die Salzstetter Theaterspatza über diese Nachwuchstruppe mit neun Theaterspielern.

Das Kommen so vieler Senioren wertete Ortsvorsteher Wolfgang Fahrner als Ausdruck der Verbundenheit zu Salzstetten und zur Gemeinde Waldachtal. "Herzlichkeit und das Gefühl einer großen Familie soll im Vordergrund stehen", sagte Fahrner. Dazu gehöre es, das Programm zu genießen und miteinander zu reden. Weihnachten sei ein Fest der Familie und Besinnlichkeit.

Mit dem nachdenklichen Gedicht "Gedanken zum Weihnachtsfest" von Klaus Dahlke wünschte Bürgermeisterin Annick Grassi den älteren Mitbürgern, dem Kreislauf rastloser Zeit zu entrinnen. Sich zu besinnen und mit Familie und Freunden Weihnachten zu feiern, sei das Wichtigste.

Diakon i.R. Wilhelm Pöndl von der katholischen Gemeinde weckte Hoffnungen auf das Kommen von Jesus. Diakon Ralf Hornberger von der evangelischen Gemeinde stellte die Namenstag-Heilige Barbara vor, die der Legende nach das Feuer der Liebe Christi hütet und das Licht in die Welt bringt. Hornberger: "Wir können ausbrechen aus unseren alten Lebensmustern." Gerade bei der Aktion Lebendiger Adventskalender erlebe er es als sehr wohltuend, andere Leute zu treffen und dass einem Liebe begegnet. Man müsse auch lernen, Liebe anzunehmen. Er hielt es mit dem bekannten Liedermacher Daniel Kallauch: "Da, wo man streitet, gibt es Versöhnung. Da wo Leid ist, heilst du die Wunden." Nach harmonischen Stunden der Unterhaltung und Begegnung wurden schließlich die gespendeten, obligatorischen Weihnachtsbrezeln an die Senioren verteilt.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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