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Waldachtal Randale-Fahrt mit Stapler hinterlässt Verwüstung

Von
Foto: Walter Maier

Waldachtal-Salzstetten - Wohl aus Liebeskummer sind bei einem 20-Jährigen in der Nacht zum Dienstag in Salzstetten alle Sicherungen durchgebrannt. Auf einer Randale-Fahrt richtet er mindestens 100. 000 Euro Sachschaden an und löst einen Großeinsatz der Polizei aus.

Die Salzstetter Chaosnacht beginnt am Dienstag gegen 0.51 Uhr: Ein 20-Jähriger ruft bei der Polizei an und kündigt eine Randale-Fahrt an. Kurz darauf startet er seine Fahrt mit einem Teleskopstapler. Sein Ziel: eine möglichst große Zerstörung anzurichten. Für die Polizei beginnt ein Großeinsatz. Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Tuttlingen berichtet im Gespräch mit unserer Zeitung: "Weil das Gebiet relativ weitläufig ist und wir zuerst nicht wussten, wo sich die Person bewegt, haben wir einen Hubschrauber eingesetzt." Sieben Einsatzfahrzeuge aus Horb und von weiteren Polizeistandorten im Umkreis rückten aus.

Doch da bahnt sich der junge Mann schon längst seinen Weg durch Salzstetten. Mit dem Teleskopstapler rammt er mehrere Hauswände, zerschrottet mindestens fünf Autos, beschädigt eine Pferdekoppel, eine Straßenlaterne und eine Scheune. Wegen der Größe seines Fahrzeugs kann die Polizei zunächst nicht eingreifen. Erst rund eine Stunde später, nachdem er etwa fünf Kilometer zurückgelegt hat, kann er vor einem Haus gestoppt werden. Der Randalierer lässt sich widerstandslos festnehmen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft muss er zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Dabei leistet er nach Polizeiangaben Widerstand. Anschließend übergibt die Polizei ihn in die Obhut einer Klinik.

Personen sind durch die Fahrt nicht verletzt worden, doch der Sachschaden ist beträchtlich. Er beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 100 .000 Euro. Die Gründe der Tat dürften nach ersten Erkenntnissen der Polizei privater Natur sein. Ein Polizeisprecher nennt "eine verunglückte Liebschaft" als vermutlichen Grund. Genaue Ermittlungen nach dem Motiv sind derzeit im Gange.

Vor der Staatsanwaltschaft Rottweil muss er sich wegen Widerstands, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch Fahren unter Alkoholeinfluss verantworten.

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Florian Ganswind

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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