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Waldachtal Pfarrer Romer: "Ich bin dankbar für seine Dienste"

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Helmut Schwarz Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Waldachtal-Salzstetten. Kurz vor seinem 80. Geburtstag ist Helmut Schwarz in Salzstetten verstorben. Er war als aktiver Sänger im Gesangverein langjährig engagiert und als Aktivposten im Sportverein.

40 Jahre lang lieh Schwarz dem Liederkranz seine Tenor-Stimme. Lange Zeit trug er bei Festen und Anlässen stolz die Vereinsfahne des Traditionsvereins. Aus gesundheitlichen Gründen musste er vor zehn Jahren den Chorgesang aufgeben. Bei vielen Festen hat das Ehepaar Helmut und Rosemarie Schwarz fleißig mitgeholfen. Große Hilfsbereitschaft zeichnete ihn aus.

Das große Hobby von Helmut Schwarz war der Fußball. In jungen Jahren spielte er in der ersten Mannschaft der Sportfreunde Salzstetten. Über Jahrzehnte hinweg war er bei fast allen Spielen der ersten Mannschaft dabei und übernahm den Dienst als Linienrichter. Der Sportplatz war sein zweites Zuhause. Schwarz tat Dienst bei Trauerfeiern und Beerdigungen.

Pfarrer Anton Romer sagte in seiner Traueransprache wertschätzend: "Ich bin dankbar für seine Dienste. Er hat auch mich bei Beerdigungen zuverlässig unterstützt." Schwarz fungierte als Romers rechte Hand. Durch die Nebentätigkeit beim Bestattungsunternehmen Korte, wo er Rita Astrid Bruder 25 Jahre lang unterstützte, hatte er mit dem Tod mehr Berührung als andere Menschen. Seine letzten Worte, so Sohn Elmar, waren: "Eine kleine Urne kann ich immer noch tragen, aber keinen Sarg mehr." Selbst schon kraftlos, zeigt diese Aussage, wie verwachsen er mit seiner Aufgabe auf dem Salzstetter Friedhof war. Pfarrer Romer lobte Schwarz: "Er war zuverlässig, pünktlich und hilfsbereit – aber er hatte einen eigenen Kopf."

Während seiner letzten Krankheitsjahre unterstützte ihn seine Schwester Marianne. Um den Verstorbenen trauert auch Bruder Lukas. Laut Romer wurde sein Leben mehrmals erschüttert. Vor sechseinhalb Jahren verlor er seine Tochter Isolde im Alter von nur 44 Jahren und vor zweieinhalb Jahren seine Frau Rosemarie, die er 1964 heiratete. Aus der Ehe gingen die drei Kinder Elmar, Isolde und Thomas hervor. Neben seinem Lieblingsenkel Jan-Lukas, der ihn unterstützte wie es der Opa haben wollte, kamen die Enkelkinder Jenny und Samira hinzu. Auf der Trompete spielte Egbert Bratz einen letzten Gruß für seinen Kollegen Helmut.

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