Ein unschöner Anblick für die Spaziergänger im Längenhart: Die private Müllhalde eines Waldstückeigentümers entwickelt sich zur Abladestelle für andere Müllsünder. Foto: Weißgerber

Privater Müll auf Waldstück zieht in Cresbach weitere Müllsünder an. Gremium für Strafverfolgung. 

Waldachtal-Cresbach - Ob im Längenhart, in der Nähe des Sportplatzes, eigentlich eine neue Mülldeponie entstehe, wollten zwei Einwohner im Rahmen der Bürgerfragestunde von Cresbachs Ortsvorsteher Gebhard Weißgerber erfahren.

Dieser teilte den Bürgern in der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates mit, dass die Problematik der Gemeindeverwaltung bereits bekannt sei und ferner entsprechende Schritte eingeleitet wurden. Stein des Anstoßes ist der private Müll eines Waldstückeigentümers, welcher seinen Unrat auch zum Teil auf dem Gelände des Gemeindewaldes lagert sowie entsorgt. Darüber hinaus zieht das verunreinigte Waldstück mittlerweile scheinbar auch mehrere Müllsünder an, die ebenfalls ihren Unrat an besagter Stelle abladen.

Gremium beschließt Anzeigen

Der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Dornstetten sowie das Landratsamt Freudenstadt und weitere Ämter seien über den Zustand informiert worden. Des Weiteren wurde von Seiten der Einwohner moniert, dass der für Autos und Motorräder gesperrte Feldweg trotzdem befahren werde. "Sollen wir diese Leute Anzeigen beim Landratsamt?", fragten die Bürger das Gremium. Bürgermeisterin Annick Grassi, die der Sitzung beiwohnte, entgegnete: "Schaden kann es nicht." Ortsvorsteher Weißgerber pflichtete dem bei. Er selbst habe bereits eine Person fünfmal angezeigt, die mehrmals das Fahrverbot ignorierte.

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